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NFL: Patriots holen Super Bowl

Zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte haben die New England Patriots den Super Bowl, das Finale der National Football League (NFL), gewonnen. Doch für Quarterback Tom Brady und sein Jungs war's eine knappe Sache.

Die New England Patriots haben zum zweiten Mal den Super Bowl gewonnen. Das Team von Headcoach Bill Belicheck bezwang in der Nacht zum Montag im 38. Finale der National Football League (NFL) vor über 70.000 Zuschauern im Reliant Stadium von Houston die Carolina Panthers nach einem spannenden Duell mit 32:29. Matchwinner war erneut Adam Vinatieri mit einem 41-Yard-Fieldgoal neun Sekunden vor Spielschluss. Vor zwei Jahren hatte er beim 20:17 gegen die St. Louis Rams in der Schlusssekunde ein 48-Yard-Fieldgoal erzielt und damit für den ersten Patriots-Triumph im dritten Endspiel gesorgt.

Neben dem mehreren Tausend Dollar wertvollen Champions-Ringen kassierte jeder "Patriot" eine Siegprämie von 68.000 Dollar. Außerdem wurde Quarterback Tom Brady, der drei Touchdown-Pässe warf, wie vor zwei Jahren, zum "wertvollsten Spieler" (MVP) gewählt. Die Final- Debütanten aus Carolina, die vor zwei Jahren noch das schlechteste NFL-Team war, mussten sich mit 36.000 Dollar trösten.

Erwartete Defensivschlacht

Das unter extremen Sicherheitsvorkehrungen stattfindende Endspiel zwischen den beiden defensivstarken Teams begann mit der erwarteten Abwehrschlacht. Erst als 7:1-Favorit New England, mit 14 Siegen und zwei Niederlagen beste Vorrunden-Mannschaft, nach 26:55 Minuten in Führung ging, entkrampfte die Partie. Nachdem Vinatieri zwei Fieldgoal-Chancen ungenutzt gelassen hatte, glückte Deion Branch der erste Touchdown. Zwei Minuten später glich Carolina durch Touchdown von Steve Smith aus. 18 Sekunden vor der Halbzeit zogen die Patriots durch Touchdown von David Givens auf 14:7 davon. Im Gegenzug verkürzte John Kasay durch ein 50-Yard-Fieldgoal auf 10:14.

Die Schlussviertelstunde war mit 37 Punkten an Spannung nicht zu überbieten. Antowain Smith schien mit seinem Touchdown zum 21:14 für eine Vorentscheidung zu sorgen. Doch DeShaun Foster und Mushin Muhammad wendeten mit Touchdowns zum 22:21 das Blatt zu Gunsten der Panhter. Mike Vrabel mit einem Touchdown und Kevin Faulk ließen die Patriots wieder auf 29:22 davonziehen. 68 Sekunden vor Spielende mussten sie durch Tochdouwn von Ricky Proehl noch einmal den Ausgleich hinnehmen, ehe Vinatiere den Patriots-Triumph besiegelte.

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