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NHL Canucks und Penguins kassieren zweite Playoff-Niederlage


Vorne treffen und hinten NHL-Topscorer Evgeni Malkin vom treffen abhalten – Rookie Sean Couturier von den Philadelphia Flyers hat nicht die leichteste Aufgabe in den NHL-Playoffs. Beim 8:5 meisterte er diese jedoch mit Bravour und einem Hattrick. In der Western Conference stehen indes die Vancouver Canucks nach dem zweiten verlorenen Heimspiel vor demselben Problem wie die Penguins.

Die Pittsburgh Penguins haben in der zweiten Partie ihrer NHL-Playoff-Serie gegen die Bundesstaatsrivalen Philadelphia Flyers ein Deja Vu 2.0 erlebt. Wieder hatten die Penguins im ersten Drittel schnell geführt – und wieder drehten die Gäste aus Philadelphia die Partie. Am Ende kassierten die Penguins beim 5:8 gleich zwei Hattricks gegnerischer Spieler.

Bereits nach 15 Sekunden hatte Sidney Crosby zur Führung getroffen, die Chris Kunitz (9:27 Minuten) sogar noch ausbauen konnte. Ex-Penguin Maxime Talbot (12:44) markierte zunächst den Anschluss, doch Paul Martin (19:42) stellte kurz vor der ersten Pause den alten Abstand wieder her.

Wie bereits in Spiel eins begannen die Flyers im zweiten Abschnitt ihrer Aufholjagd, Claude Giroux (25:11/31:04) erzielte zwei seiner insgesamt drei Treffer, nach der erneuten Führung durch Kunitz (31:10) egalisierte Sean Couturier (39:57). Das letzte Drittel eröffneten wieder die Gastgeber durch Tyler Kenney (41:04), doch Couturiers vollendeter Hattrick (41:21/58:11), ein Treffer von einem weiterem ehemaligem Penguin, Jaromir Jagr (49:13), und Giroux dritter Treffer vollendeten Überraschung Nummer zwei für die Flyers.

Lob vom Altmeister

Rookie Couturier sorgte mit drei zusätzlichen Assists und damit sechs Scorerpunkten sogar für einen Teamrekord und ein verdientes Extra-Lob von Altmeister Jagr gegenüber philly.com: "Selbst wenn er die Tore nicht geschossen hätte, würde ich sagen, er hatte ein großartiges Spiel. Ich weiß nicht, ob es Worte dafür gibt, um zu beschreiben, was er hier vollbracht hat. Großartig beschreibt es nicht einmal annähernd."

Couturier verdiente sich seine Sporen nicht nur im Angriff, sondern auch in der Defensive: Schließlich sollte er ausgerechnet den Topscorer der regulären Saison, Evgeni Malkin, durch eine Sonderbewachung schwächen. Und auch dies gelang ihm mit Bravour – lediglich zwei Assists verbuchte Malkin am Ende auf der Habenseite.

Zu viel Quick, zu viel Kings-Offensive

Auch die Vancouver Canucks stehen nach den ersten beiden Heimspielen in der ersten Runde der NHL-Playoffs bereits mit dem Rücken zur Wand: Wie bereits in der ersten Partie verloren die Kanadier in heimischer Rogers Arena mit 2:4 gegen die Los Angeles Kings.

Für die Kalifornier trafen Dustin Brown (19:51 Minuten/24:17), Jarret Stoll (48:30) und Trevor Lewis (54:51) setzten sich die Kalifornier vor 18.890 Zuschauern durch. Jannik Hansen erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (20:17) für Vancouver, Samuel Pahlssons Treffer (56:22) war am Ende jedoch nur Ergebniskosmetik. Mehr wollten der seit Monaten herausragend spielende Kings-Goalie Jonathan Quick nicht zulassen – er verwehrte gleich 46 Schüssen den Einlass in sein Tor.

"Solche Spiele muss man abhaken", zitierte vancouversun.com Canucks-Verteidiger Kevin Bieksa, der in die Zukunft schaute. "Das Spiel in Los Angeles wird zum Must-Win. Darauf konzentrieren wir uns." An die Team-Historie kann sich Bieksa bei dem Auftritt in der Fremde nicht verlassen – noch nie verloren die Canucks ihre ersten beiden Heimspiele in einer Playoff-Serie.

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