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NHL Rangers und Devils feiern NHL-Playoff-Siege

Nach der regulären Saison waren die Rangers das beste Team im Osten, in der ersten Runde der NHL-Playoffs half ihnen das wenig. Mit viel Glück konnte der Favorit Spiel sieben gegen die Ottawa Senators gewinnen. Schlechter lief es für die Florida Panthers, die das entscheidende Spiel in zweifacher Overtime verloren.

Die New York Rangers haben mit Mühe und Not das Aus in den NHL-Playoffs noch abwenden können und im entscheidenden siebten Spiel einen 2:1-Sieg gegen die Ottawa Senators eingefahren. Ausgeschieden sind hingegen die Florida Panthers. Das an Nummer drei gesetzte Team verlor gegen die New Jersey Devils mit 2:3 nach doppelter Verlängerung.

Die Rangers hatten Spiel fünf in eigener Halle verloren, lagen gegen die an Acht gesetzten Senators bereits mit 2:3 im Hintertreffen. Doch ein fulminanter Auswärtssieg und schließlich der knappe 2:1-Heimsieg bedeuteten den Sprung in die nächste Runde. "In Ottawa haben wir uns gesagt, wenn wir hier gewinnen, dann haben wir im entscheidenden Spiel die Fans hinter uns", erklärte Dan Girardi auf espn.com.

Rangers treffen nun auf die Capitals

"Die Leistung das gesamte Jahr über hat uns auf genau solche Situationen vorbereitet. Wir haben in Ottawa stark gespielt und auch im entscheidenden Spiel zu Hause." Girardi war einer der spielentscheidenden Rangers-Akteure auf dem Eis und traf mit dem ersten Playoff-Tor seiner Karriere nach 29:04 Minuten zum 2:0 für den Favoriten. Zuvor hatte Marc Staal die Rangers in Führung gebracht (24:46).

Die Freude über die komfortable Führung hielt nur anderthalb Minuten, bis Daniel Alfredsson im Power-Play den Anschluss herstellte. Doch mehr Treffer erlaubte Goalie Henrik Lundqvist, der auf starke 26 Saves kam, nicht. Der 30-jährige Schwede leistete dabei in den letzten fünf Minuten Schwerstarbeit, als die Senators sich in der Hälfte der Rangers eingenistet hatten.

Am Ende blieb es beim knappen Sieg der Hausherren, die nun auf die Washington Capitals treffen. "Es war eine harte Serie gegen ein sehr gutes Team", meinte Rangers-Coach John Tortorella nach dem Match. "In jedem Spiel haben beide Teams keinen Zentimeter Eis preisgegeben. Aber manchmal ist die erste Runde auch die härteste."

New Jersey Devils gewinnen Spiel sieben

Das mussten die Florida Panthers erfahren, die an Nummer zwei gesetzt das entscheidende siebte Spiel in eigener Halle gegen die New Jersey Devils nach zweimaliger Verlängerung mit 2:3 verloren. Mit Marcel Goc und Marco Sturm sind damit auch die beiden letzten deutschen NHL-Profis ausgeschieden.

Adam Henrique beendete um in der 84. Minute mit dem 3:2-Siegtreffer für die Gäste alle Viertelfinal-Träume der Panthers. New Jersey hatte bis zur 45. Minute durch Tore von Adam Henrique (1:29) und Stephen Gionta (29:15) mit 2:0 geführt, ehe Stephen Weiss (45:02) und Goc (56:32) jeweils in Überzahl für Florida trafen.

Brodeur und Henrique - zwei Generationen feiern

Anschließend drückten die Gastgeber auf den Siegtreffer, konnten Devils-Schlussmann Martin Brodeur jedoch nicht mehr überwinden. Für den Kanadier war es das 20-jährige NHL-Jubiläum. Matchwinner Henrique konnte sich indes nicht an das Debüt seines Goalies erinnern, denn zu dem Zeitpunkt feierte er gerade seinen zweiten Geburtstag.

Großartig gefeiert wird bei den Devils allerdings nicht, denn in der nächsten Runde geht es nun gegen die Philadelphia Flyers. "Es fühlt sich natürlich sehr gut an", so Brodeur nach dem Sieg. "Aber genießen werden wir das nur für einen Tag und danach konzentrieren wir uns auf die Flyers."

Gunnar Beuth

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