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NHL Vancouver Canucks gewinnen die Presidents' Trophy


Die Vancouver Canucks haben die Vorlage der New York Rangers genutzt und die Presidents' Trophy gewonnen. Ein 3:0 gegen die Edmonton Oilers reichte dem Vizemeister aus dem letzten Jahr, um sich erneut an die Spitze der Liga zu setzen. Zuvor hatten die Rangers gegen die Washington Capitals gepatzt.

Die Vancouver Canucks haben sich zum zweiten Mal in Serie die Presidents' Trophy gesichert. Dabei reichte den Gastgebern ein 3:0-Erfolg gegen die Edmonton Oilers, da die New York Rangers in ihrem Spiel im heimischen Madison Square Garden eine überraschende 1:4-Niederlage gegen die Washington Capitals kassierten.

Die Trophy ist mit 350.000 Dollar dotiert und wird zwischen Team und den Spielern aufgeteilt. "Das heißt wohl, dass wir ein sehr gutes Jahr gespielt haben", erklärte Coach Alain Vigneault gegenüber espn.com. "Unser Team hat gutes und beständiges Hockey gespielt. Es sagt viel über uns aus, dass wir erneut die Presidents' Trophy gewonnen haben."

Nach einem torlosen Auftakt-Drittel traf Henrik Sedin (35:47) nach Vorlage von Alex Burrows im Power Play zum 1:0. Für Sedin endete eine 23 Spiele andauernde Durststrecke – zuletzt hatte er im Februar getroffen, auch gegen die Oilers. Samuel Pahlsson erhöhte im letzten Drittel nach 3:14 Minuten auf 2:0 und David Booth setzte schließlich den Schlusspunkt.

Goalie Roberto Luongo kam dank seiner 17 Saves auf das fünfte Shutout der Spielzeit, gegen ungefährliche Oilers hatte er dabei jedoch wenig Mühe – kam dabei allerdings auf einen wichtigen Save gegen Ryan Jones Ende des zweiten Drittels. Nun geht es gegen die LA Kings, die ihr letztes Spiel gegen die San Jose Sharks mit 2:3 nach Overtime verloren.

Sharks treffen auf die Blues

Die Sharks treffen damit auf die St. Louis Blues, die zwar ihr Match gegen die Dallas Stars mit 3:2 gewannen, sich durch den Sieg von Vancouver nun mit Platz zwei im Westen zufrieden geben müssen. Coach Ken Hitchcock hatte dabei großen Anteil an der Erfolgsgeschichte der Blues, die mit 109 Punkten das zweitbeste Ergebnis seit der Spielzeit 1999/2000 einfuhren.

Kris Russell (31:05) und Alexander Steen (47:54) hatten die Gäste im American Airlines Center zu Dallas in Führung gebracht, doch die Hausherren kamen nochmal auf, als Ryan Garbutt gut eine Minute später auf 1:2 verkürzte. David Perron (53:44) stellte den alten Abstand wieder her, bevor Philip Larsen (56:56) erneut den Anschluss schaffte.

Am Ende reichte es aber, auch durch die gute Leistung von Goalie Jaroslav Halak, der auf 33 Saves kam. "Wir sind alle natürlich sehr aufgeregt", verriet Hitchcock. "Wir sind sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Und wer weiß? Es kommt eine neue Spielzeit, in der die besten Spieler auch die besten Spieler bleiben müssen und die anderen müssen sich steigern."

Rangers dominieren den Osten

Im Osten bleiben die Rangers auf Platz eins, doch die Niederlage gegen die Capitals, die sich auf Platz sieben schoben, schmerzte. "Wir wollten die Saison nicht auf Platz acht beenden", so Capitals Left Wing Alex Ovechkin, der nach 32 Sekunden mit seinem 38. Saisontreffer das 1:0 erzielte. Mathieu Perreault (2:18), John Carlson (18:13) sowie Nicklas Backstrom (25:58) legten nach.

Damit verpassten es die Rangers, erstmals seit 1993/94 erneut die Presidents' Trophy nach New York zu holen. In der Spielzeit gewannen sie auch erstmals den Stanley Cup. Coach John Tortorella ließ sich seinen Ärger nicht anmerken und zog ein versöhnliches Fazit: "Ich bin froh, dass die 82 Spiele vorbei sind, denn nun geht es richtig los. Wir sind bereit"

Während die Rangers nun auf die Blackhawks treffen, geht es für die Capitals gegen Titelverteidiger Boston Bruins, die ihr letztes Match gegen die am Spieltag zuvor an den Playoffs gescheiterten Buffalo Sabres gewannen. Patrice Bergeron erzielte den entscheidenden Treffer im Shootout. "Wir haben genau die selben Chancen zu gewinnen, wie alle anderen Teams", fasste Bruins-Coach Claude Julian zusammen.

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