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Klassiker Paris-Roubaix: Leiden und Siegen in der "Hölle des Norden"

Kaum ein Rennen zieht Fans und Radprofis so in den Bann wie der Klassiker Paris-Roubaix. Nicht nur stehen den Fahrern rund 250 Kilometer bevor, auch fordern Kopfsteinpflasterpassagen den Helden der Straße alles ab. Die besten Bilder aus der "Hölle des Norden". 

Fans an der Strecke von Paris-Roubaix

Paris-Roubaix lockt jedes Jahr Tausende Fans an die Strecke, die sich das Spektakel im Norden Frankreichs nicht entgehen lassen wollen

Ist in der Radsportszene von Paris-Roubaix die Rede, haben neben den Fans auch die Radprofis ganz schnell Glanz in den Augen. Kaum ein Rennen hat so viel Tradition wie der erstmals im Jahr 1896 ausgetragene Frühjahrsklassiker, der im Radsport aufgrund seiner Härte ehrfürchtig "Hölle des Norden" genant wird. Die Premiere gewann übrigens der Münchner Josef Fischer. Bis dann wieder ein Deutscher im altehrwürdigen Radstadion von Roubaix, dem Zielort der gut 250 Kilometer Tortur mit kräftezehrenden Kopfsteinpflaster-Passagen ("Pavés"), jubeln durfte, sollten fast endlose 119 Jahre vergehen: Im April vergangenen Jahres war es John Degenkolb, Kapitän des deutschen Giant-Alpecin-Rennstalls, der sich im Sprint aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe heraus durchsetzte.

Auf eine Titelverteidigung am kommenden Sonntag (10. April) muss der gebürtige Thüringer jedoch verzichten, nachdem er und sechs Teamkollegen Ende Januar im Trainingslager frontal mit einem Auto kollidierten

Doch auch ohne ihn dürfen sich die Fans, die jedes Jahr zu Tausenden an die Strecke strömen, wieder auf ein Spektakel der besonderen Art freuen, wie diese Bilder zeigen.

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