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Radsport Boasson Hagen gewinnt 16. Hamburger Cyclassics


Kein Deutscher, sondern ein Norweger machte in Hamburg das Rennen. Bei der 16. Ausgabe der Cyclassics sahen die Hanseaten nach 216,5 Kilometern den Sieg von Boasson Hagen, der sich im Schlusssprint gegen Gerald Ciolek und Borut Bozic durchsetzen konnte.

Andre Greipel hatte sich den Sieg erträumt, doch jubeln konnte Edvald Boasson Hagen: Am Ende der 216,5 Kilometer langen Cyclassics triumphierte der Norweger vor Gerald Ciolek und Borut Bozic.

Rundum glücklich war der Sieger nach seinem Triumph: "Das war heute ein großer Tag für mich. Unser Teamwork hat super geklappt. Der letzte Anstieg auf den Waseberg hat den Unterschied gemacht", sagte Boasson Hagen nach dem Rennen.

Bei Kaiserwetter hatten sich im einzigen deutschen World-Tour-Rennen in Abwesenheit des Titelverteidigers Tyler Farrar (USA) vor wieder Hunderttausenden Zuschauern schon früh fünf Fahrer vom Feld abgesetzt. Die letzten der Ausreißer, Lars Ytting Bak (Dänemark/HTC) und Pavel Brutt (Russland/Katjuscha), waren vor der letzten Passage des Wasebergs gestellt worden.

An dieser 16-prozentigen Steigung entschied sich auch das Rennen. Der dritte Anstieg war dabei offensichtlich ein bisschen viel für Andre Greipel, der vor dem Rennen hoch gehandelt wurde, gerade wegen seiner vorangegangenen beiden Etappensiege bei der Eneco-Tour. Die Greipel-Gruppe, in der auch Boassons Hagens Landsmann Thur Hushovd fuhr, kam im Finale nicht mehr an die Führenden heran. An der Spitze der schnellsten Gruppe hatten zum Schluss Boassons Hagens Teamkollegen gnadenlos Tempo gemacht.

Zabel war der letzte Deutsche

Damit gab es wieder keinen Heimsieg in der Hansestadt - letzter deutscher Sieger in Hamburg bleibt Erik Zabel, der jetzige Sportdirektor des wichtigsten deutschen Eintagesrennens.

Der traurige Ciolek lieferte zwar seine wahrscheinlich beste Saisonleistung ab, zum großen Coup reichte es indes wieder nicht. Der frühere U23-Weltmeister vom belgischen Quick-Step-Team musste in Hamburg jetzt das zweite Mal mit einem Podiumsplatz zufrieden sein und verfehlte erneut das oberste Treppchen.

Vor den Profis waren bei den 16. Cyclassics 22.000 Jedermann- Fahrer und -Fahrerinnen auf die Strecke gegangen.

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