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Radsport: Stürze bestimmten die 9. Tour-Etappe

Die unheimliche Sturzserie der Tour de France hält an. Alexandre Vinokourov und Jürgen Van Den Broeck verletzten sich bei einem dramatischen Sturz schwer und musste ihren Tour-Traum damit begraben. Das Gelbe Trikot eroberte auf der 9. Etappe Thomas Voeckler, der Zweiter hinter Luis Leon Sanchez wurde.

Die unheimliche Sturzserie der Tour de France hält an und hat zwei weitere Spitzenfahrer zur Aufgabe gezwungen. Routinier Alexandre Vinokourov und Podiumskandidat Jürgen Van Den Broeck verletzten sich bei einem dramatischen Sturz schwer und musste ihren Tour-Traum damit begraben.

Für Alexandre Vinokourov, der seine letzte Tour bestritt, dürfte die Karriere vorzeitig zu Ende sein. Glück im Unglück hatten zwei Fahrer einer Ausreißergruppe, als sie von einem Begleitfahrzeug bei voller Fahrt gerammt wurden, aber weiterfahren konnten.

Thomas Voeckler im Gelben Trikot

Das Gelbe Trikot eroberte auf der 9. Etappe Lokalmatador Thomas Voeckler, der nach 208 Kilometern in Saint-Flour Zweiter einer Fluchtgruppe hinter Luis Leon Sanchez wurde. Europcar-Profi Voeckler selbst, der schon 2005 kurz das Gelbe getragen hatte, lancierte die Attacke im Anstieg zum ersten von insgesamt sieben Bergen.

Vinokourovs Abschieds-Runde durch Frankreich und Van den Broecks Tour-Hoffnungen endeten indes an der Kilometermarke 102 auf der Abfahrt vom Col du Pas-de-Peyrol: Bei dem Massensturz wurde Vinokourov in die Böschung geschleudert, Van Den Broeck blieb auf der Straße liegen. Der Hergang war zunächst unklar, da keine TV-Bilder vorlagen. Offenbar waren Fahrer auf nasser Straße weggerutscht.

Vinokourov bricht sich Oberschenkelknochen

Die Kameras hielten erst drauf, als Betreuer und Teamkollegen den schwer gezeichneten Vinokourov stützend den kleinen Abhang hochbrachten. Der Kasache wurde mit einem gebrochenen linken Oberschenkelknochen in ein Krankenhaus gebracht. Der Belgier Van den Broeck, der mit schmerzverzerrtem Gesicht und offenbar leicht benommen auf dem Asphalt saß, erlitt Kopfverletzungen und einen Schulterblattbruch.

Neben den beiden Teamkapitänen bedeutete der Unfall auch das Tour-Aus für US-Profi David Zabriskie vom Team Garmin Cervelo und den Belgier Frederik Willems von Van Den Broecks Omega-Rennstall. In den Etappen zuvor waren schon Bradley Wiggins (Schlüsselbeinbruch), Janez Brajkovic (Gehirnerschütterung und Schlüsselbeinbruch) und Tom Boonen (Gehirnerschütterung) zur Aufgabe gezwungen worden.

Auch Klöden kommt zu Fall

Andreas Klöden (RadioShack) kam unterhalb des Pas-de-Peyrol ebenfalls zu Fall. Der Wahl-Schweizer konnte die Etappe aber trotz eines blutigen Ellbogens ebenso fortsetzen wie Vorjahressieger Alberto Contador, der schon bei Kilometer 84 - wohl wegen einer Unachtsamkeit - auf dem Hosenboden gelandet war.

Das Hauptfeld brach nach dem Massensturz für rund 15 Kilometer die Verfolgung der Ausreißer ab. In gemächlichem Tempo steuerte die große Gruppe mit allen Favoriten den nächsten Anstieg an. Vorn im Feld diskutierten vor allem Philippe Gilbert (Omega Pharma-Lotto), der Auftaktsieger und Träger des Grünen Trikots, und Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara (Leopard) mit einem Motorrad-Kommissar.

Wagen rammt Juan Antonio Flecha

Als das Peloton wieder die Jagd auf die Spitzengruppe aufnahm, war diese bereits zu weit enteilt. Eine Schrecksekunde erlebten die fünf Ausreißer, als ein Auto des französischen Fernsehens bei voller Fahrt Juan Antonio Flecha von der Seite rammte. Der Spanier vom Team Sky stürzte und riss Vacansoleil-Fahrer Johnny Hoogerland mit sich.

Dieser wirbelte dramatisch durch die Luft und wurde auf gerader Strecke in einen Weidezaun geschleudert. Nach bangen Sekunden konnte er - trotz etlicher Bandagen blutüberströmt - weiterfahren. Um den möglichen Etappensieg hatte der Fahrer des Wagen die beiden Profis mit seiner unverantwortlichen Aktion aber bereits gebracht.

sportal / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(