HOME

Nur zum Schlafen ins Boot: 2900 Kilometer in 157 Tagen: Extremsportler schwimmt einmal um Großbritannien herum

Ross Edgley hat schon einige Abenteuer hinter sich. Nun sicherte er sich einen weiteren Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde: In 157 Tagen schwamm der 33-Jährige als erster Mensch einmal um Großbritannien herum.

Großbritannien - Schwimmer - Ross Edgley

Insgesamt legte Ross Edgley in 156 Tagen fast 2900 Kilometer im Wasser zurück

Getty Images

Er ließ sich selbst von hohen Wellen, Kälte und Quallen aufhalten: Erstmals ist ein Mensch komplett um Großbritannien herumgeschwommen. Der 33-jährige Ross Edgley schaffte die fast 2900 Kilometer lange Strecke in etwa 157 Tagen. Als er sich am Sonntag zum Abschluss dem Strand von Margate im Südosten Englands näherte, begleitete ihn ein Empfangskomitee von 400 Schwimmern.

Edgleys Rekordreise hatte dort am 1. Juni begonnen, im Uhrzeigersinn umrundete er dann die Insel. Bei den Planungen ging er noch von etwa 100 statt 157 Tagen aus. Letztlich schwamm er jeden Tag zwölf Stunden und schlief auf einem Begleitboot.

Ross Edgley: "Tut mir leid, ich bin zu spät"

Als er am Sonntag nach fünf Monaten das erste Mal wieder festen Boden unter den Füßen hatte, begrüßte er seine Familie und Hunderte Zuschauer am Strand mit den Worten: "Tut mir leid, ich bin zu spät." Der bestens gelaunte Schwimmer berichtete britischen Medien, dass er sehr wackelig auf den Beinen sei und unter Schulterschmerzen leide.

Mit seiner Schwimmtour dürfte dem 33-Jährigen ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde sicher sein - es wäre sein dritter. 2016 absolvierte er einen Marathon und zog dabei einen Kleinwagen hinter sich her. Außerdem erklomm er so lange Seile, bis er nach 19 Stunden die Höhe des Mount Everest (8848 Meter) erreicht hatte.

Neben Frauenbeinen am Beckenrand steht ein Teller mit Pommes und daneben eine Schale Ketchup. Eine Hand greift Pommes
mod / DPA
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.