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31-jährige Sportlerin: Deutsche Triathletin erliegt nach Lkw-Unfall ihren schweren Verletzungen

Die bei einem Lkw-Unfall schwer verletzte und nachfolgend ins Koma versetzte Triathletin Julia V. hat den Kampf gegen den Tod verloren. Ihr Freund und Trainer verabschiedete sich mit einem rührenden Posting von der 31-Jährigen.

Julia V. im Ziel des Marathon München 2015

Julia V., hier nach ihrem Sieg beim München Marathon 2015, war seit dem letzten Jahr als professionelle Triathletin aktiv

Eine Woche lang bangten Familie, Freunde und Fans um das Leben der im Training verunglückten Julia V.. Nun ist die deutsche Profi-Triathletin ihren schweren Verletzungen erlegen, wie ihr Lebensgefährte und Trainer Tom Stecher am Montag in einem rührenden Posting auf dem Facebook-Profil der 31-Jährigen mitteilte.

"Die letzten Tagen waren lang und hart! Julia hat bis zum Schluss gekämpft! Nun hat sie das Ziel erreicht und wartet dort ...", schrieb Stecher. Die letztendliche Summe der vielen schweren Verletzungen hätten zu einem Zustand geführt, "der mit ihrem weiteren Leben nicht vereinbar war. Julia wäre zutiefst gerührt gewesen, wenn sie all eure Nachrichten gesehen und gelesen hätte - dafür DANKE ich euch und haltet sie weiterhin in euren Herzen!", führte Stecher aus.

Lkw erfasste Sportlerin und brachte sie zu Fall

V. war am Montag vergangener Woche beim Radtraining in der italienischen Region Emilia Romagna von einem überholenden Lkw angefahren worden. Dabei kam die Sportlerin zu Fall und wurde schwer verletzt. Die 31-Jährige wurde anschließend per Hubschrauber in ein Krankenhaus in Cesena geflogen, wo sie Ärzte ins künstliche Koma versetzten.

Stecher lobte auf Facebook die Arbeit der Mediziner, die "nichts unversucht gelassen" hätten. "Bereits kurz nach dem Unfall waren Rettungssanitäter vor Ort und linderten ihren physischen Schmerz, so dass sie auf ihrem weiteren Weg auch nicht unnötig leiden musste", so Stecher, der den tragischen Unfall seiner Freundin mit eigenen Augen miterleben musste. Berichte, wonach V. aufgrund der schweren Verletzungen zuletzt beide Beide amputiert worden seien, wies Stecher zurück. 

Zweiter Schicksalsschlag für die Familie 

Der Tod der 31-Jährigen ist indes nicht der erste Schicksalsschlag, den die Familie verkraften muss. Vor zwei Jahren verschwanden bereits Vater und Bruder der Triathletin beim Bergsteigen auf dem Mount Hood in Neuseeland. Beide gelten als verschollen, die Behören gehen jedoch davon aus, dass sie damals abgestürzt sind.


mod
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