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Turin 2006: Deutsche Skijäger im Medaillenrausch

Zum Abschluss der Biathlon-Wettbewerbe sorgten die deutschen Athleten erneut für Furore. Kati Wilhelm und "Uschi-Turbo-Disl" sicherten sich im Massenstartrennen Silber und Bronze. Kurz zuvor avancierte Michael Greis mit seinem dritten Gold zum "König von Turin".

Im Damen-Rennen über 12,5 Kilometer musste sich Kati Wilhelm nur der vom Ruhpoldinger Wolfgang Pichler trainierten Schwedin Anna Carin Olofsson geschlagen geben. "Ich bin total glücklich, denn ich habe mehr erreicht, als ich je erträumt hatte. Das ist einfach nur fantastisch", sagte die Olympiasiegerin in der Verfolgung. Hinter der Oberhoferin holte sich die 35 Jahre alte Disl in ihrem letzten Rennen bei Winterspielen ihr neuntes Edelmetall und ist damit die fleißigste Medaillen-Sammlerin aller deutsche Winter-Olympioniken.

"Bronze ist für mich wie Gold. Bei mir ist hier viel daneben gegangen. Ich wollte eine Medaille gewinnen. Die Farbe ist mir schnurzpiepegal", bekannte die in der Staffel zur Zuschauerin degradierte Bayerin. Im Team sorgte der Erfolg von Disl für großen Jubel. Selbst die viertplatzierte Martina Glagow, die nach dem letzten Schießen als Dritte auf die Schlussrunde gegangen war, freute sich mit. "Als Uschi an mir vorbei gelaufen ist, habe ich gerufen: Hol' dir die Medaille", berichtete die mit drei Mal Silber dekorierte Glagow. Andrea Henkel wurde 13.

Nur knapp eine Stunde zuvor hatte sich Michael Greis zum ultimativen Biathlon-König der Winterspiele in Turin gekrönt. Der 29-Jährige aus Nesselwang gewann am Samstag in San Sicario den 15 Kilometer Massenstart der Herren und holte sich die dritte Goldmedaille nach seinen Siegen über 20 Kilometer zu Beginn der Spiele und mit der Staffel. Mit einem Spurt rund zwei Kilometer vor dem Ziel schüttelte er seinen härtesten Rivalen Tomasz Sikora ab und kam 6,3 Sekunden vor dem Polen ins Ziel. Dritter wurde der lange Zeit führende Norweger Ole Einar Björndalen.

Fischer nur auf Rang 17

Für die deutschen Biathlon-Herren war es die vierte Goldmedaille im fünften Rennen in San Sicario. Zudem hatte sich Sven Fischer Bronze in der 12,5 Kilometer Verfolgung geholt. "Es war ein weiter Weg bis dahin. Ich war ganz schön müde. Ich möchte allen danke sagen, die mir geholfen haben", meinte Greis nach seinem fünften Rennen innerhalb von zwei Wochen. "Diese Medaille widme ich meiner Freundin Katja, die ohne mich auskommen musste. Aber morgen bin ich wieder zu Hause", versprach er seiner Lebensgefährtin.

Seine Teamkollegen konnten bei der Olympia-Premiere des 15 Kilometer Massenstarts nicht bei der Medaillenvergabe mitmischen. Der Oberhofer Alexander Wolf wurde Achter, Staffel-Olympiasieger Michael Rösch Zehnter. Der zweimalige Olympiasieger von Turin, Sven Fischer (Oberhof), kam auf Rang 17.

Björndalen verpasst sechste Goldmedaille

Die Entscheidung zu Gunsten von Greis fiel beim letzten Schießen. Björndalen und Sikora waren als erste an den Schießstand gekommen. Der Norweger musste nach zwei Fehlschüssen in die Strafrunde und fiel weit zurück. Sikora verfehlte eine Scheibe und ging ebenfalls auf die Extrarunde. Greis kam rund eine halbe Minute nach dem Führungsduo an den Schießstand, traf alle Scheiben und hängte sich an den Polen ran. "Ich habe nicht mitgekriegt, dass die beiden daneben geschossen haben. Ich habe mich nur auf mich konzentriert", beschrieb Greis die entscheidende Situation.

Er und Sikora liefen noch einige Kilometer zusammen. Doch als der Deutsche einen Zwischenspurt einlegte, war sein Verfolger geschlagen. Der 32 Jahre alte Sikora freute sich dennoch über die erste olympische Biathlon-Medaille für Polen. Björndalen kämpfte sich wieder nach vorn. Doch der Wunsch nach der sechsten Goldmedaille seiner Karriere blieb dem 32-Jährigen verwehrt.

DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(