VG-Wort Pixel

39 Marken betroffen Bier wird teurer – größter Produzent Deutschlands hebt Preise an

Ein Glas Bier mit Schaumkrone
Ob Altbier, Kölsch, Pils oder Weizen – viele Biersorten werden von den Preissteigerungen betroffen sein
© Marius Becker / DPA
Bier könnte hierzulande deutlich teurer werden. Die Radeberger-Gruppe plant offenbar Preiserhöhungen, die eine ganze Reihe von Marken betrifft.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf RTL.de.

Biertrinker müssen jetzt ganz stark sein: Mit Raderberger hat jetzt der größte Bierproduzent in Deutschland offenbar Preiserhöhungen angekündigt. Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" sollen die Bierpreise um bis zu 6 Prozent steigen.

39 Biermarken sind Teil der Radeberger Gruppe

Die Radeberger Gruppe gehört zum Oetker-Konzern und führt insgesamt 39 Biermarken aus allen Regionen des Landes im Sortiment. Ob Altbier, Kölsch, Pils oder Weizen – die Preiserhöhung wird folgende Marken treffen:

  • Allgäuer Brauhaus
  • Altenmünster
  • Berliner Kindl
  • Berliner Kindl Weisse
  • Berliner Pilsner
  • Binding
  • BraufactuM
  • Brinkhoff's No. 1
  • Clausthaler
  • DAB
  • Dortmunder Kronen
  • Dom Kölsch
  • Freiberger
  • Gilden Kölsch
  • Guinness
  • Grüner Bier
  • Hasen
  • Henninger
  • Hop House 13
  • Hövels
  • Jever
  • Jever Fun
  • Kilkenny
  • Kloster Scheyern Biere
  • Krusovice
  • Mahn & Ohlerich
  • Oberdorfer Helles
  • Radeberger Pilsner
  • Rostocker
  • Schlösser Alt
  • Schöfferhofer
  • Schöfferhofer Weizen-Mix
  • Schultheiss
  • Sion Kölsch
  • Sternburg
  • Stuttgarter Hofbräu
  • Tucher
  • Ur-Krostitzer
  • Wicküler

Preissteigerungen auch bei Saft- und Softdrinkherstellern

Laut "Lebensmittel Zeitung" will Deutschlands größte Braugruppe für viele Marken höhere Abgabepreise durchsetzen, offenbar in unterschiedlichem Ausmaß. Radeberger wollte sich gegenüber der "Lebensmittel Zeitung" nicht zu dem Thema äußern.

Biertrinker haben aber offenbar noch Zeit: Die Preiserhöhungen sollen erst im Mai 2022 erfolgen. Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, soll sich der Aufschlag "zwischen 6 und 7 Euro je Hektoliter bei Flasche und Dose bewegen." Das wären etwa 6 Prozent.

Eigentlich überrascht es nicht, dass auch die Bierbrauer Preiserhöhungen planen. So hat Eckes-Granini bereits die Preise für seine Säfte erhöht. Und auch Softdrinks werden demnächst teurer: Coca-Cola hat gegenüber seinen Handelspartnern bereits angekündigt, bald die Preise anzuheben. Die Gründe für die Preisanpassungen gleichen sich im Grunde: Stark steigende Kosten für Energie, Transport und Verpackung treffen alle Hersteller ähnlich. Die Folge: Preiserhöhungen an breiter Front.

Dass die Bierbrauer erst im nächsten Jahr die Preise erhöhen, hat offenbar mit Corona zu tun: Während der Pandemie ist der Bierabsatz eingebrochen: Es fehlen die Volksfeste und Großveranstaltungen. So mussten bereits zum Jahresanfang die meisten Brauereien viel Bier wegschütten, da es nicht länger haltbar war. Im Mai 2022 könnte die Pandemie bereits Geschichte sein – und dann gibt es hoffentlich auch wieder viel zu feiern.

Whiskey Sour

Sehen Sie im Video: Die Freunde kommen spontan vorbei und du hast kein Bier mehr im Kühlschrank? Keine Panik. Damian aus der Hamburger Drip Bar zeigt, wie dir der perfekte Whiskey-Sour  gelingt – ganz ohne professionelles Equipment.

RTL.de/aze

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker