HOME

Porto-Erhöhung im April? : So viel teurer könnten unsere Briefe werden

Das Briefporto wird nach über zwei Jahren wieder erhöht. Schon zum 1. April könnten Sie mehr für ihre Briefe bezahlen. Wie viel Sie vermutlich am Ende drauflegen müssen, damit ihr Brief verschickt wird, lesen Sie hier.

Briefporto

70 Cent beträgt das Briefporto momentan. Steigt es ab April um zehn Cent? 

DPA

Die Portoerhöhung bei der Deutschen Post rückt in greifbare Nähe. Möglicherweise zum 1. April sollen die Preise angehoben werden, wie aus einem Schreiben der zuständigen Regulierungsbehörde - der Bundesnetzagentur - an ihren Beirat hervorgeht. Neue Briefentgelte werden "voraussichtlich zu Beginn des zweiten Quartals 2019 wirksam", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte zuvor darüber berichtet. 

Briefporto: Erhöhung von 70 auf 80 Cent?

Konkrete Zahlen sind darin nicht enthalten. Die Bundesnetzagentur gibt ohnehin nur den Rahmen vor. Das genaue Porto für die einzelnen Briefarten - ob Standardbrief, Maxi-Brief oder Postkarte - legt der Bonner Konzern fest, mit abschließender Genehmigung durch die Bundesnetzagentur. Beobachtern zufolge könnte sein, dass das Porto für einen Standardbrief von 70 auf 80 Cent steigt. Ein Sprecher der Netzagentur sagte, dass eine Entscheidung zur Portoerhöhung noch nicht getroffen sei. "Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen."

So viel mussten Sie bei der letzten Erhöhung drauflegen

Im Online-Zeitalter sinkt das Briefvolumen Jahr für Jahr, zuletzt um gut vier Prozent. Aus Sicht der Post ist eine Portoerhöhung daher zwingend erforderlich. Die letzte Erhöhung gab es Anfang 2016, als ein Standardbrief acht Cent teurer wurde. Ursprünglich sollte das Porto schon zum 1. Januar 2019 steigen. Nach einer Gewinnwarnung im Sommer stellte der Bonner Konzern der Regulierungsbehörde aber nicht die gewünschten Daten zur Verfügung. Dadurch legte die Netzagentur das Genehmigungsverfahren vorerst auf Eis. Nun kommt die Portoanhebung voraussichtlich mit einer Verspätung von drei Monaten.

Ein Foto zeigt den Abschiedsbrief eines DHL-Boten, der in Rente geht. Ein weißes DinA4-Blatt, rechts oben ein Foto
wlk / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.