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Schock beim Blick in Banking-App: "Rewe sagt Danke": Supermarkt "bucht" Kundin 8,5 Milliarden Euro vom Konto ab

Ein Einkauf im Supermarkt kann schnell teurer werden als geplant. Die Summe jedoch, die einer Frau aus Bayern vermeintlich von Rewe abgebucht wurde, brächte selbst Multimilliardäre in die Bredouille. Was war da passiert?

Rewe - Abbuchung - banking-App - commerzbank

So oder so ähnlich dürfte auch eine 33-Jährige aus Bayern geguckt haben, als sie ihre Banking-App öffnete und die Rewe-Abbuchung sah (Symbolbild)

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So gut wie jeder dürfte diese Situation schon einmal selbst erlebt haben: Man geht mit bewusst schmal gehaltenem Einkaufszettel in den Supermarkt - und steht am Ende doch mit deutlich mehr Produkten an der Kasse. Das kann den dort fälligen Betrag schnell in die Höhe treiben. Für die Summe jedoch, die der 33-jährigen Angelika Pascal Rouyer aus Oberbayern vermeintlich von abgebucht worden war, hätte diese allerdings gleich reihenweise ganze Filialen der Supermarktkette leer kaufen müssen - und wäre selbst dann nicht auf den in ihrer Banking-App angezeigten Betrag gekommen.

Astronomische 8.590.000.000,42 Euro - oder in Worten: acht Milliarden, 590 Millionen Euro und 42 Cent - waren dort angeführt - immerhin mit dem nettgemeinten Abbuchungsvermerk "Rewe sagt Danke" versehen. Rouyer trifft der Schlag, wie sie auf Facebook gesteht. "Daraufhin bekam ich dann ein (sic!) Herzinfarkt", schreibt die Frau aus Mitterfelden in ihrem letzte Woche veröffentlichten Post. So eine Summe habe sie schließlich noch nie auf ihrem Konto gesehen, "nur leider stand ein Minus davor". Ihr sei daraufhin "echt übel" geworden, berichtet die 33-Jährige der "Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA).

Mal was zu lachen: Heute morgen schaute ich noch glücklich auf meine Online Banking App bevor ich mich eingeloggt habe...

Gepostet von Angelika Pascal Rouyer am Freitag, 5. Oktober 2018

Vermeintliche Rewe-Abbuchung klärt sich schnell auf

In ihrer Panik bittet Rouyer ihren Vater um Rat. "Das kann nicht sein, acht Milliarden!", versucht der seine Tochter dem Bericht zufolge zu beruhigen. Und natürlich kommen auch der 33-Jährigen Zweifel angesichts der Summe. Sie habe sich nicht erklären können, wie der offensichtliche Buchungsfehler zustande gekommen sein könnte, erklärt sie gegenüber dem Portal "rosenheim24.de". Zumal sie da eigenen Angaben zufolge schon länger nicht mehr per Karte bei Rewe bezahlt hatte.

Rouyer wendet sich nach mehreren Telefonaten mit der Supermarktkette auch an ihre Bank, die schnell Entwarnung gibt und der "Geschädigten" mitteilt, dass die Abbuchung nie erfolgt sei und es auch keine Lastschrift von Rewe gebe, heißt es im HNA-Bericht. Stattdessen ließ offensichtlich ein IT-Fehler das Herz der 33-Jährigen in die Hose rutschen. "Ursache für die fehlerhafte Anzeige des Umsatzes ist die Nutzung einer veralteten Version der Banking-App", zitiert die Zeitung eine Sprecherin der Bank. Man habe Rouyer daraufhin gebeten, die App zu aktualisieren, damit der Umsatz wieder korrekt angezeigt wird.

Warum die Lastschrift überhaupt aufgetauchte, bleibt hingegen ein Rätsel. 

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Quellen: "rosenheim24.de" / "Hessisch Niedersächsische Allgemeine"

mod