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Höhere Löhne gefordert: Fahrer von Geldtransportern streiken - wird das Bargeld in Deutschland knapp?

Die Fahrer von Geldtransporten sind in den Warnstreik getreten. Viele Geschäfte und Geldautomaten bekommen kein frisches Geld. 

Bargeld aus dem Automaten

Kein Bargeld am Automat? Fahrer von Geldtransporten sind in den Warnstreik getreten.

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Viele Geschäfte und Geldautomaten in Deutschland bekommen wegen eines Warnstreiks der Beschäftigten von Geld- und Wertdiensten am Mittwochvormittag kein frisches Bargeld. Fahrer von Geldtransportern, Geldzähler und Vorbereiter für zahlreiche Geldtransporte seien am Morgen in den Streik getreten, teilten Sprecher der Landesverbände der Gewerkschaft Verdi mit. Am Dienstag hatte die Gewerkschaft dazu aufgerufen, bundesweit Hunderte Geldtransporte zu bestreiken.

An mehreren Standorten sollte es am Mittwoch Kundgebungen geben. Im Frankfurter DGB-Haus wollten sich laut einem Verdi-Sprecher neben etwa 200 hessischen Beschäftigen der Branche auch Kollegen aus dem bayerischen Aschaffenburg treffen. In Hannover gibt es laut Verdi gegen Mittag eine zentrale Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Fußgängerzone. 

Streiks sind "ärgerlich und teuer"

Die Arbeitgeber waren im Vorfeld nicht von größeren Problemen ausgegangen. Ein mehrstündiger Warnstreik sei zwar ärgerlich und für die Unternehmen teuer. Aber: "Die Bargeldversorgung in Deutschland wird nicht zusammenbrechen", sagte eine Sprecherin der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW).

Hintergrund ist die festgefahrene Tarifrunde für 12.000 Beschäftigte der Geld- und Wertdienst-Branche. Verdi bezeichnet das bisherige Angebot der Unternehmen als nicht verhandlungsfähig. Die BDGW hingegen betont, man sei bereits an die Grenze dessen gegangen, was wirtschaftlich vertretbar sei. Für die 12.000 Beschäftigten der Geld- und Wert-Branche fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro. Die Gehälter in Ost und West sollen zudem bei einer Laufzeit von zwei Jahren angeglichen werden. Die Tarifverhandlungen werden am 3. und 4. Januar im hessischen Bad Nauheim fortgesetzt.

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DPA