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Steuerloch Erbschaftssteuer durch Adoption umgehen


Wer weitläufigen Verwandten ein größeres Vermögen vererben will, sollte auch über unkonventionelle Möglichkeiten wie die Adoption des Erben nachdenken.

Die Deutsche Gesellschaft für Erbrechtskunde in Bonn weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass entfernte Verwandte in der Regel höhere Erbschaftssteuern zahlen müssen. So wird etwa ein Großneffe vom Staat bei einer Erbschaft von 400.000 Euro mit rund 115.000 Euro zur Kasse gebeten, ein Sohn oder eine Tochter dagegen nur mit 21.450 Euro.

Der Großonkel könnte dem Neffen nämlich auch bebauten Grundbesitz statt eines Barvermögens hinterlassen. So wird ein Einfamilienhaus im Wert von 400.000 Euro im Erbfall zumeist nur mit rund 50 Prozent des tatsächlichen Wertes in Ansatz gebracht. In diesem Fall würden für das Erbe nur rund 45.000 Euro an Erbschaftssteuer fällig.


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