HOME

Verhalten beim Börsensturz: Was Kleinanleger beachten sollten

Die Börsen kennen derzeit nur eine Richtung: abwärts. Das ist die Zeit, in der viele Kleinanleger um ihr Erspartes bangen. Hier einige Expertenratschläge zum Verhalten in Zeiten der Finanzkrise.

Von Maria Marquart

Hiobsbotschaften vom US-Finanzmarkt haben die Aktienkurse weltweit auf Talfahrt geschickt. In dieser Zeit sind Strategien gefragt, um die Krise möglichst unbeschadet zu überstehen. Die Aktionärsschützer Marco Cabras von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und Lothar Gries von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) sowie Anlageberater Max Holzer von Union Investment geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

1. Gibt es einen grundsätzlichen Rat für Anleger in einer solchen Krise?

"Ruhe bewahren", meint Aktionärsschützer Cabras. "Verkaufen in Zeiten der Unsicherheit ist das Ungünstigste, was man machen kann." Die Erfahrung zeige, dass die Kurse sich wieder erholen. Jeder müsse sich bei Verlusten aber eine "persönliche Schmerzgrenze" setzen. Rasen bestimmte Werte in den Keller, müsse man auch über einen Verkauf unter Verlusten nachdenken, meint SdK-Sprecher Gries. "Nicht sehenden Auges untergehen", warnt er. Wer schon länger investiert und gute Renditen erzielt habe, könne die Krise aber ohne größere Verluste überstehen.

2. Ist jetzt ein guter Zeitpunkt um sein Portfolio durchzuforsten?

"Im Moment sollte man eigentlich vom Aktienmarkt die Finger lassen", rät Gries. Bevor Anleger überstürzt aus Werten aussteigen, sollten sie vorher deren Potenzial checken. Zukäufe in Krisenzeiten seien eher etwas für Risikofreudige und Profis, meinen die Aktionärsschützer. Anlegern sollten eine Beruhigung der Börse abwarten, bevor sie verkaufen oder zukaufen.

Aktionäre sollten ihr Portfolio grundlegend nach Risikopapieren durchsuchen und dieses bei Bedarf in ruhigeren Phasen neu strukturieren, rät Analyst Max Holzer. Bei Zukäufen sollten Anleger sich gerade in unsicheren Zeiten Rat von Profis holen. Antizyklisch zu handeln sei zwar grundsätzlich ratsam, der richtige Zeitpunkt sei aber wichtig.

3. Welche Werte gelten als sicher und wovon sollten Anleger derzeit besser die Finger lassen?

"Wer sich über Anlageklassen breit aufstellt, hat in Krisenzeiten keinen akuten Notstand", sagt Analyst Holzer. Er rät zu einer ausgewogenen Mischung verschiedener Papiere, etwa aus Aktien und Staatsanleihen. Dazu müssten Anleger ihren Anlagehorizont festlegen und ihre Risikobereitschaft einschätzen.

Im Gegensatz zu Zertifikaten als Inhaberschuldverschreibungen seien Fonds derzeit sicherer, meint DSW-Sprecher Cabras. Diese seien auch bei Insolvenzen gesichert. Bei Aktien hält er Papiere von "substanzhaltigen Unternehmen mit erprobtem Geschäftskonzept", wie etwa Energieversorger und Nahrungsmittelkonzerne, für weniger krisenanfällig. Ein konjunktureller Abschwung oder gar eine Rezession könne aber auch Aktien solcher Unternehmen unter Druck bringen, warnt SdK-Sprecher Gries. "Die Unsicherheit ist groß."

4. Ist ein Engagement an der Börse angesichts der Krise für Kleinanleger überhaupt noch ratsam?

Ja, meinen die drei Experten. Denn trotz aller Schwankungen biete die Börse langfristig die höchsten Renditen. Allerdings müssten Anleger Geduld und Risikofreude mitbringen. Cabras nennt einen Zeithorizont von drei bis fünf Jahren für eine langfristig gute Rendite, Gries rät sogar zu zehn bis 20 Jahren. Dabei müsse man sein Portfolio ständig prüfen, sagt Gries. "Es gibt keine absoluten Sicherheiten mehr." Wer Vermögen zwischendurch risikofrei parken wolle, habe mit Tagesgeld- und Festgeldkonten günstige Möglichkeiten.

FTD
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?