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Interview

Starregisseur: Roland Emmerich verrät, wann er seine erste Million verdiente

Roland Emmerich ist in Hollywood der Master of Disaster. Dem Wirtschaftsmagazin Capital erzählt der Regisseur, wie er mit Katastrophen Kasse macht.

Roland Emmerich

Roland Emmerich stellt seinen neuen Film "Independence Day: Wiederkehr"

Invasion, Explosion, Apokalypse – schon als Filmstudent haben Sie große Spektakel inszeniert. Geht es nicht eine Nummer kleiner?
Ich mochte keine Kurzfilme. Und ich hatte ein richtig gutes Drehbuch für meine Abschlussarbeit: "Das Arche Noah Prinzip" – diesen Film wollte ich unbedingt machen.
Der Film hat eine Million Mark gekostet. Üblich waren an der Münchner Filmhochschule 20.000.
Wir hatten anfangs mit 150.000 Mark gerechnet, die wir über private Investoren eingesammelt haben. So eine Science-Fiction-Produktion hatte in Deutschland noch niemand gemacht. Ich war 25 und wusste nicht, wie man das kalkuliert.


Ohne die Unterstützung Ihres Vaters, eines Stuttgarter Unternehmers mit einer Fabrik für Kleinmotoren, ging es ja auch nicht.
Er hat uns am Anfang Geld geliehen und beraten. Denn nachdem unser Debüt 1984 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin so erfolgreich war, merkte er, wie in dieser Industrie Profit gemacht wird. Er sagte: "Das muss anders laufen. Du musst die Hälfte mitverdienen."
Wie haben Sie das gemacht?
Meinen zweiten Film haben wir zu 50 Prozent selbst finanziert. Mein Vater ist mit mir zur Bank gegangen. Ich hielt Anteile seiner Firma, die haben wir als Sicherheit hinterlegt.


Wann hatten Sie die erste Million?
Als ich in die USA ging, hatte ich in Deutschland mit meinen ersten vier Filmen schon fast eine Million verdient. Ich bin nicht als armer Student in Hollywood angekommen.
Da waren Sie 30 und haben gleich in der Top-Liga mitgespielt?
Bei meinem ersten Auftrag sollte ich bei einem Film mit Sylvester Stallone den Regisseur ersetzen, war aber lediglich Kameramann und sehr unzufrieden. Mein Vater riet mir: "Sag besser Nein, bevor es zu spät ist." Also bin ich nach neun Monaten ausgestiegen. Das war ein Skandal.
Wie haben Sie sich durchgesetzt?
Wir haben uns etwas Neues ausgedacht: Ich habe das Drehbuch zu "Independence Day" ohne Vorfinanzierung geschrieben. Das haben wir allen Studios in einer Auktion angeboten. Und alle wollten es! So habe ich 1994 mit meinem ersten eigenen Hollywoodfilm gleich gut verdient.
Und was gönnt sich ein Science-Fiction-Fan zwischendurch privat?
Ich habe mir vor zehn Jahren eine Motoryacht aus Holz gekauft: Baujahr 1931, 33 Meter lang, fünf Kabinen. Die liegt in Griechenland, wo ich regelmäßig Urlaub mache.


Für den Master of Disaster müsste die Finanzkrise doch eigentlich eine Steilvorlage bieten, oder?
Ja, ich habe dazu tatsächlich ein Filmprojekt im Kopf, wo nicht nur Häuser zerstört werden, sondern unsere ganze Kultur. Es gibt ja wie bei meinem Film "2012" nun auch wieder diese ganzen Verschwörungstheorien um das Jahr 2025.
Ah, "2025": Ihr neuer Filmtitel?
Sie werden sehen.
Meine erste Million erscheint monatlich im Wirtschaftsmagazin Capital. Weitere Folgen: Schriftstellerin Cornelia Funke, Immobilienunternehmer Christian VölkersRapper Samy DeluxeSchiffscontainerhändler Ian KaranFilmproduzentin Regina ZieglerStart-up-Investor Morten LundVaude-Gründer Albrecht von DewitzTrigema-Chef Wolfgang GruppEx-Manager Jan BredakInvestor Frank Thelen

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(