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Schwedischer Moderiese Corona-Krise: Schwedisches Modehaus H&M verzeichnet coronabedingte Umsatzeinbußen

Jahresumsatz von H&M-Gruppe fällt coronabedingt deutlich
Das Bekleidungsgeschäft H&M leidet unter der Corona-Krise
© Frank Hoermann/SVEN SIMON / Picture Alliance
Kneipen, Restaurants, Clubs – die Liste der Unternehmen, die sich derzeit durch die Pandemie quälen, ist lang. Sogar der Moderiese H&M kommt offenbar nicht unversehrt durch die Krise. 

Das Corona-Jahr 2020 trifft auch das schwedische Modehaus H&M. Im Vergleich zum Vorjahr hat das Bekleidungsgeschäft weniger Produkte an den Kunden gebracht. Der Nettoumsatz sank von Dezember 2019 bis November 2020 um 18 Prozent auf rund 187 Milliarden schwedische Kronen (etwa 18,3 Mrd Euro), wie der Konzern am Dienstag in Stockholm mitteilte.

Die H&M-Gruppe sei stark und mit einem positiven Momentum ins Jahr gestartet, ehe die erste Welle der Coronavirus-Pandemie ihre Spuren hinterlassen habe. Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens, die vorübergehende Ladenschließungen und deutlich weniger Kundschaft in den Filialen hätten vor allem im zweiten Geschäftsquartal zum umfangreichen Umsatzrückgang beigetragen. 

Corona-Welle zeigt Auswirkungen bei H&M

Aber auch im letzten Quartal, das bei H&M von September bis November läuft, gingen die Zahlen um 10 Prozent zurück. Dabei habe vor allem die zweite Corona-Welle in der zweiten Hälfte des Quartals ihre Auswirkungen gezeigt, erklärte der Konzern.

Zum Gewinn machte H&M noch keine Angaben. Bereits zum Halbjahr hatte ein sattes Minus von 3,06 Mrd Kronen zu Buche gestanden - verglichen mit einem Plus von 5,37 Mrd Kronen im Vorjahreszeitraum. Der gesamte Jahresbericht soll am 29. Januar veröffentlicht werden.

deb DPA

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