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Eigenheim In der Niedrigzinsphase lauert die Tilgungsfalle


Das billige Geld fürs Bauen verlockt viele dazu, über den Kauf der eigenen vier Wände nachzudenken. Doch Niedrigzinsen haben auch Auswirkung auf die Tilgungsrate, die man beachten sollte.

Wer jetzt baut oder eine Immobilie kauft, kann immer noch vom historischen Niedrigzinsniveau profitieren. Dabei sollte man jedoch vorsichtig rechnen, rät die Allgemeine Deutsche Direktbank in Frankfurt am Main. Denn in Zeiten niedriger Zinsen lauere die Tilgungsfalle: Je niedriger die Monatsrate, umso langsamer wächst der Tilgungsanteil innerhalb der Rate.

Würde ein Bauherr beispielsweise bei einem Nominalzins von 5 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent rund 36 Jahre brauchen, um ohne Sondertilgung seinen Kredit abzustottern, reduziert sich die gesamte Finanzierungsdauer bei einem Zinssatz von 8 Prozent und gleicher anfänglicher Tilgung auf Grund der insgesamt höheren Rate auf nur noch gut rund 27 Jahre. Um diesen Nachteil auszugleichen, raten Finanzierungsexperten daher, beim derzeitigen Finanzierungsniveau die anfängliche Tilgung bei mindestens zwei Prozent anzusetzen.

AP AP

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