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Kinderlärm in der Wohnung - was ist erlaubt?

Toben, Trampeln, Trommeln: Kinder können das friedliche Miteinander in Mehrfamilienhäusern ganz schön auf die Probe stellen. Was Nachbarn ertragen müssen - und wo die Grenzen liegen.

Kinder dürfen Krach machen. "Wenn Kinder spielen und laut sind, gehört das noch zum vertrags­gemäßen Gebrauch der Miet­wohnung", erklärt Ulrich Ropertz, Geschäfts­führer des Deutschen Mieter­bundes der Zeitschrift "Finanztest". "Nach­barn müssen das hinnehmen und können nicht etwa die Miete mindern." Auch lautstarkes Rennen, Bobbycarfahren und Puppenwagengeschiebe ist erlaubt.

Kinder dürfen Krach machen. "Wenn Kinder spielen und laut sind, gehört das noch zum vertrags­gemäßen Gebrauch der Miet­wohnung", erklärt Ulrich Ropertz, Geschäfts­führer des Deutschen Mieter­bundes der Zeitschrift "Finanztest". "Nach­barn müssen das hinnehmen und können nicht etwa die Miete mindern." Auch lautstarkes Rennen, Bobbycarfahren und Puppenwagengeschiebe ist erlaubt.

Wildes Getrampel, nächtliches Geschrei, schräges Musizieren - strapazieren nicht nur die Trommelfelle ihrer Eltern. Auch die Nachbarn bekommen manchmal mehr von wilden Tobereien und spontanen Gefühlsausbrüchen der lieben Kleinen mit, als ihnen lieb ist. Gerade in Mehrfamilienhäusern lebt man schließlich Wand an Wand, oder - noch schwieriger - Decke an Boden.

Die Zeitschrift "Finanztest" hat in ihrer aktuellen Ausgabe zusammengetragen, was das Mietrecht zum Thema Kinderlärm, Hausmusik und Kinderwagen-Blockaden im Hausflur zu sagen hat. Grundsätzlich steht das Gesetz dabei auf Seiten der Kinder, die kann man schließlich nicht einfach ausschalten. Völlige Narrenfreiheit haben Kinder aber nicht - es gibt Grenzen des Zumutbaren, auf deren Einhaltung die Eltern achten müssen.


bak
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