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Kuriose Entdeckung Mann findet Frau, die auf seinem Dachboden lebt

Frau Dachboden
In diesem Dachbüro hauste die merkwürdige Mitbewohnerin (Screenshot Twitter)
© Twitter/@KDrewKOMO
Wenn es unter dem Dachboden rumpelt, rechnet man mit vielem, von Vögeln bis zu Siebenschläfern. Erwachsene Frauen vermutet man dort seltener - vor allem nicht solche, die dann auch noch behaupten, die eigentlichen Bewohner des Hauses zu sein.

Es ist eine gruselige Vorstellung: Man kommt nach Hause, findet einige Lampen eingeschaltet und denkt sich nichts dabei. Dann gibt es ein Rumpeln auf dem Dachboden - und die Tür zum dortigen Büro-Raum ist abgeschlossen. Klingt wie aus einem Horror-Film? Genau das ist einem Mann aus Seattle vor Kurzem passiert. Doch es wird noch kurioser.

Schon als Davis Wahlman nach Hause kommt, fällt ihm auf, dass ein paar Lampen eingeschaltet sind, die er eigentlich immer ausmacht. "Ich flippte nicht sofort aus, aber ich dachte, 'normal ist das nicht'", erinnert er sich gegenüber dem Lokalsender KOMO. Auch das Fliegengitter, das vom Badezimmer in die Wanne gefallen war, bringt ihn zunächst nicht aus dem Konzept. Doch am nächsten Morgen hört er auf einmal merkwürdige Geräusche - und sitzt senkrecht im Bett. 

Wer ist Jimmy?

"Ich hörte ein Rumpeln von oben", erzählt er weiter. "Ich wusste, da ist der Dachboden und dachte 'das ist schon ein bisschen schräg.'" Er macht sich auf die Suche nach der Quelle des Geräusches und entdeckt, dass in dem Büro im Dachboden Licht ist. Als dann auch noch die Tür zu dem Raum verschlossen ist, wird er nervös. Ein Klopfen bleibt ohne Reaktion. Wahlman sucht sich etwas, um sich verteidigen zu können. Dann klopft er erneut. Und bekommt eine Antwort, mit der er ganz sicher nicht rechnete.

"Jimmy? Jimmy bist du das?", fragt eine Frauenstimme. "Ich sagte: 'Nein, ich bin nicht Jimmy. Wer ist da und warum sind Sie in meinem Haus?'", erzählt Wahlman. Er ruft sofort die Polizei. Dann macht die ihm völlig unbekannte Frau doch die Tür auf und sie stehen sich Angesicht zu Angesicht gegenüber. Was sie sagt, bringt ihn aber völlig aus dem Konzept: Sie besteht nämlich darauf, dass es ihr Haus ist und sie dort seit drei Tagen wohnt. "Jimmy hat gesagt, ich könnte hier leben. Jimmy sagte, ich könnte hier bleiben", sagt sie immer wieder. Wie sie auf diese Idee kommt, kann sich Wahlman nicht erklären, das Haus ist seit 90 Jahren in Familienbesitz.

"Es ist einfach schräg, wissen Sie?"

Auch einen Jimmy kennt er nicht. Dafür realisiert er aber schnell, dass er die Frau im Haus behalten sollte, bis die Polizei kommt. Doch das dauert. Und die unbekannte Mitbewohnerin kann sich schließlich aus dem Staub machen. Erst 18 Minuten nach seinem ersten Anruf steht der Streifenwagen vor dem Haus.

Die Polizei untersucht den Fall noch. Wahlman lässt sicherheitshalber schon die Schlösser austauschen. Er kann sich keinen Reim auf die Geschichte machen. "Einfach in ein solches Haus zu kommen, in dieser Nachbarschaft und ganz klar bewohnt, das ist wirklich dreist."

mma

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