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Rockstar hat aufwendiges Hobby: Mehr als 20 Jahre lang gebaut: Rod Stewart zeigt seine gigantische Modelleisenbahn

Es ist eine Leidenschaft, von der bisher nur wenige wussten: Der britische Sänger Rod Stewart erzählt erstmals in einem Interview, dass er eine riesige Modelleisenbahnanlage auf dem Dachboden seines Hauses in Los Angeles besitzt. Dem Magazin "Railway Modeller" zeigte er sein riesiges Projekt.

Schon seit seiner Kindheit begeisterte sich Rod Stewart für Modelleisenbahnen.

Schon seit seiner Kindheit begeisterte sich Rod Stewart für Modelleisenbahnen. Doch in der Wohnung seiner Eltern war für seine Leidenschaft kein Platz. Den schuf er sich jedoch 1993 in seinem Haus in Los Angeles, wo er das Großprojekt begann und die ersten Entwürfe dazu anfertigte.

Rod Stewart hat ein ungeahntes Hobby: Mehr als 20 Jahre hat der britische Sänger mit Freunden eine riesige, sehr detailgetreue Modellbahnstadt gebaut. Diese präsentierte der 74-Jährige in einem Interview in der Dezember-Ausgabe der britischen Fachzeitschrift "Railway Modeller".

Die Arbeit an dem riesigen Werk, das auf dem Philadelphia der 1940er Jahre basiert, begann auf dem großen Dachboden seines Hauses in Los Angeles. Die amerikanische Eisenbahn habe es ihm angetan, weil er dort gelebt habe, als er mit der Anlage anfing, sagte Stewart. 

Rod Stewart bekommt Gitarre statt Eisenbahn

"Ich schaute gerade aus dem Fenster und da war es alles." Dazu habe er noch zwei sehr nette Hobbyläden in der Nähe von Los Angeles gehabt, die amerikanische Modelleisenbahnen verkauften: "Was hätte ich sonst kaufen sollen?"

Stewarts Interesse an Eisenbahnen begann jedoch schon in seiner Kindheit im Norden Londons – und im Alter von acht oder neun Jahren mit einem Familienurlaub im südenglischen Badeort Bognor Regis. "Ich erinnere mich, dass ich eine wunderbare Eisenbahnanlage in einem Schaufenster eines Modellbahnladens sah und dachte: "Wenn ich nur für den Bau einer solchen Modellbahn bezahlt werden könnte." Als Kind habe er sich einen neuen Bahnhof für eine Modellbahnanlage gewünscht, "aber mein Vater kaufte mir stattdessen eine Gitarre".

Sein Hobby hat Stewart trotz erfolgreicher Musikerkarriere nie wieder losgelassen. Auf Tourneen mietete er teilweise zwei Hotelzimmer an, um zwischen den Konzerten an seinen aufwendigen Wolkenkratzern arbeiten zu können. Darüber sprechen wollte er in der Öffentlichkeit aber lieber nicht. "Die Mainstream-Medien machen sich gern über solche Sachen lustig", so der 74-Jährige.

jek / dpa