HOME

Ortsübliche Vergleichsmieten: Mietspiegel-Auswertung: Wo wohnen noch teurer ist als in München

Die Mieten steigen nicht nur in den Metropolen - auch in vielen umliegenden Gemeinden wird es rasant teurer. Eine Auswertung der Mietspiegel in 350 Städten zeigt, wo man fürs Wohnen am meisten zahlt.

In den Städten und Vororten steigen die Bestandsmieten

In den Städten und Vororten steigen die Bestandsmieten

Getty Images

Seit Jahren steigen die Neuvertragsmieten in den Städten rasant an. Das schlägt zunehmend auch auf die amtlichen Mietspiegel durch, die das Niveau der Bestandsmieten abbilden. Einer aktuellen Auswertung zufolge stiegen die ortsüblichen Vergleichsmieten in Deutschland 2018 um 2,2 Prozent - und damit leicht stärker als im Vorjahr (2,1 Prozent). Dies berichtet das Forschungsunternehmen F+B, das die Mietspiegel für 350 Städte und Gemeinden ausgewertet hat.

Wer die Steigerung für gering hält, sollte bedenken, dass in dem Durchschnittswert auch sämtliche Altmieten berücksichtigt sind, die im vergangenen Jahr überhaupt nicht gestiegen sind.

Teurer wird das Wohnen nicht nur in den Metropolen (von denen Bremen die einzige ohne amtlichen Mietspiegel ist), sondern zunehmend auch im Umland prosperierender Großstädte, dem sogenannten Speckgürtel. In vielen Umlandgemeinden von München und Stuttgart sind die Mieten mittlerweile auf demselben Niveau wie in den Städten selbst.

Mit Karlsfeld überflügelt ein Vorort von München sogar die bayerische Landeshauptstadt und liegt nun auf Platz eins der Liste mit den teuersten Vergleichsmieten. Auch in den Münchner Nachbargemeinden Dachau und Germering sowie den Stuttgarter Vororten Leinfelden-Echterdingen und Ditzingen zahlt man Mieten, die sogar höher sind als in Hamburg, Köln oder Frankfurt (siehe Tabelle). "Hier zeigen sich die Folgen der höheren Nachfrage in den Umlandgemeinden der Großstädte, da die Zentren die Nachfrage nach Wohnraum nicht mehr bedienen können und die Nachfrage deshalb in das Umland überschwappt", sagt F+B-Chef Bernd Leutner.

Städte mit den höchsten ortsüblichen Vergleichsmieten

Rang

Ort

Nettokaltmiete/qm*

1

Karlsfeld

10,62 Euro

2

München

10,45 Euro

3

Stuttgart

9,97 Euro

4

Leinfelden-Echterdingen

9,97 Euro

5

Dachau

9,60 Euro

6

Tübingen

9,51 Euro

7

Germering

9,50 Euro

8

Ditzingen

8,88 Euro

9

Ludwigsburg

8,86 Euro

10

Darmstadt

8,79 Euro

11

Fellbach

8,65 Euro

12

Köln

8,63 Euro

13

Hamburg

8,62 Euro

14

Leonberg

8,59 Euro

15

Wiesbaden

8,58 Euro

16

Esslingen am Neckar

8,57 Euro

17

Konstanz

8,53 Euro

18

Frankfurt am Main

8,43 Euro

19

Düsseldorf

8,41 Euro

20

Norderstedt

8,28 Euro

Gesamt

Deutschland

6,92 Euro

*Durchschnittswerte für 65qm-Wohnung in mittlerer Lage mit mittlerer Ausstattung

Quelle: F+B Mietspiegelindex 2018

Berlin noch vergleichsweise günstig

Auch in ostdeutschen Großstädten wird das steigende Mietniveau laut F+B zunehmend sichtbar, wenn auch auf niedrigerem Niveau. In Jena, Erfurt und Rostock liegen die Durchschnittsmieten zwischen 6,44 Euro und 6,93 Euro. In Dresden sind es nur 6,23 Euro für den Quadratmeter.

Im Vergleich mit anderen Metropolen günstig ist das Wohnen laut F+B immer noch in Berlin - obwohl die Neuvertragsmieten dort in den letzten Jahren stark überdurchschnittlich angezogen haben. In den westlichen Stadtteilen der Hauptstadt liegen die Bestandsmieten im Schnitt bei 7,08 Euro, im Ostteil der Stadt bei 6,40 Euro pro Quadratmeter. Bei allen Durchschnittsmieten gilt als Richtwert: Je neuer die Wohnung, desto wahrscheinlicher liegt sie über dem Schnitt.

Lesen Sie auch:

Kaufen oder mieten? Was sich in Ihrer Stadt mehr lohnt

Auswertung für 100 Städte: So viel Wohnung bekommen Sie für 250.000 Euro

Überraschendes Ranking: Hier sind die Immobilienpreise 2018 am stärksten gestiegen 

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.