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Arbeitsmarkt: Zahl der freien Stellen ist auf Rekordhoch

Niedriger Ölpreis und billiger Euro - das beflügelt die deutsche Konjunktur und sorgt bei Firmen für gut gefüllte Auftragsbücher. Nicht immer reicht dafür jedoch die Personaldecke aus.

Nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) habe es im Februar so viele freie Stellen gegeben wie selten zuvor

Nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) habe es im Februar so viele freie Stellen gegeben wie selten zuvor

Mit der zunehmend robusteren Wirtschaft verbessern sich auch die Jobchancen für Arbeitslose. Nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) habe es im Februar so viele freie Stellen gegeben wie selten zuvor. Ihre Zahl sei auf den höchsten Stand seit dem Beginn entsprechender Aufzeichnungen vor elf Jahren geklettert, zeigt der veröffentlichte Stellenindex BA-X der Nürnberger Bundesbehörde. Der Indikator stieg im aktuellen Monat auf den Wert von 183 und lag damit um einen Punkt über dem im Januar gemessenen bisherigen Höchststand.

Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Umfang der freien Stellen um 20 Punkte. Die absolute Zahl der von Unternehmen angebotenen Jobs will die Bundesagentur erst zusammen mit den Arbeitslosenzahlen an diesem Donnerstag veröffentlichen.

"Die insgesamt gute Entwicklung des vergangenen Jahres sowie die derzeit positive Stimmungslage lassen auch für die kommenden Monate eine hohe Einstellungsbereitschaft erwarten", kommentierte die Bundesagentur. Neben der guten Konjunktur spiegelten die vielen Stellen auch die derzeit größere Bereitschaft vieler Beschäftigter zum Jobwechsel wider. Dadurch müssten Stellen häufiger neu ausgeschrieben werden. Freie Stellen gebe es vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und in der Gastronomie.

Auswirkungen des Mindeslohns kaum spührbar

Auch bei Volkswirten deutscher Großbanken wächst inzwischen die Zuversicht in Bezug auf den Arbeitsmarkt. Nach ihren Prognosen dürfte die wieder erstarkende Konjunktur für einen unerwartet kräftigen Schub auf dem deutschen Arbeitsmarkt sorgen. Im Jahresschnitt könnte die Zahl der Erwerbslosen 2015 um 80.000 bis 100.000 sinken, prognostizierten Volkswirte in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich waren sie noch von einem weitaus geringeren Rückgang der Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt 2015 ausgegangen.

Auch im Februar habe sich der Arbeitsmarkt trotz der etwas kühleren Witterung vergleichsweise gut entwickelt. Für den letzten Wintermonat haben die Volkswirte rund 3,05 Millionen Erwerbslose errechnet; das wären rund 15.000 mehr als im Januar, aber rund 85.000 bis 90.000 weniger als vor einem Jahr.

Noch kaum spürbar sind nach Ansicht der Volkswirte die Auswirkungen des zum Jahresanfang eingeführten Mindestlohns von 8,50 Euro auf den Arbeitsmarkt. Volkswirt Heiko Peters von der Deutschen Bank rechnet damit erst in den kommenden Monaten. Derzeit werde der Effekt von der guten Konjunktur und der Frühverrentungswelle im Zuge der abschlagsfreien Rente mit 63 abgemildert. Betroffen sind vom Mindestlohn nach Erkenntnissen von Ifo-Experte Steffen Henzel bisher hauptsächlich Mini-Jobber. Ihre Zahl habe sich schon im November 2014 um 23.000 verringert.

and/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(