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Azubi-Umfrage: Welche Ausbildungsberufe Jugendliche cool finden - und welche ganz schlecht wegkommen

Eine Umfrage unter Azubis und Bewerbern zeigt, welche Berufsbilder bei Jugendlichen angesagt sind - und welche ein schwieriges Image haben.

Informatiker sind unter Jugendlichen hoch angesehen

Informatiker sind unter Jugendlichen hoch angesehen

Getty Images

Der Arbeitsmarkt in Deutschland läuft seit Jahren gut, in manchen Branchen klagen Arbeitgeber gar über gravierende Nachwuchsprobleme. Das liegt auch daran, dass nicht jeder Ausbildungsberuf für Jugendliche gleichermaßen attraktiv ist. Wie unterschiedlich beliebt die Berufe sind, zeigt eine aktuelle Umfrage der Firma "u-form Testsysteme".

Für die Studie "Azubi Recruiting Trends 2018" wurden 4300 Azubi-Bewerber und Auszubildende gefragt, welcher Ausbildungsberuf bei ihnen persönlich und im Freundeskreis ein hohes Ansehen genießt. 

Lieber programmieren als Haare schneiden

Der Ausbildungsberuf mit dem besten Image ist demnach der Fachinformatiker. Knapp 63 Prozent der Befragten finden den Computer-Job alles andere als nerdig und bescheinigen ihm ein hohes Ansehen. Auf Platz 2 der Image-Rangliste stehen Kaufmänner und Kauffrauen für Büromanagement (60 Prozent), gefolgt von Mediengestaltern (58 Prozent), medizinischen Fachangestellten (57 Prozent) und Chemikanten (56 Prozent).

Am schlechtesten ist das Ansehen des Friseurberufs, dem nur 10 Prozent der Befragten ein hohes Ansehen bescheinigen. Auch Verkäufer (17 Prozent) und Köche (23 Prozent) schneiden in der Umfrage nicht gut ab. Insgesamt wurde das Image von 15 gängigen Ausbildungsberufen abgefragt.

Tabelle: Ansehen von Ausbildungsberufen unter Azubis und Bewerbern

Rang

Beruf

Ein "hohes Ansehen" bescheinigen…

1

Fachinformatiker

63%

2

Kaufmann für Büromanagement

60%

3

Mediengestalter Digital und Print

58%

4

Medizinischer Fachangestellter

57%

5

Chemikant

56%

6

Elektroniker

40%

7

Kranken-/ Altenpfleger

38%

8

Sport- und Fitnesskaufmann

38%

9

Kfz-Mechatroniker

35%

10

Tierpfleger

29%

11

Hotelfachmann

27%

12

Logistiker

27%

13

Koch

23%

14

Verkäufer

17%

15

Friseur

10%

Quelle: Azubi Recruiting Trends 2018

Hohe Abbrecherquoten

Das Beliebtheitsranking der Studie korrespondiert auch zu weiten Teilen mit den kürzlich veröffentlichten Abbrecherquoten für Ausbildungsberufe. Während insgesamt jeder vierte Azubi vor der Abschlussprüfung hinschmeißt, ist es bei Köchen, Restaurantfachkräften und Friseuren sogar jeder zweite. Als Hauptgrund für die hohen Abbrecherquoten nennt der Deutsche Gewerkschaftsbund die schlechte Bezahlung.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.