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Gehälter: Was verdienen Journalisten?

Einstiegsgehälter von Redakteuren schwanken je nach Ausbildungsabschluss: Zu den Spitzenverdienern unter den Berufseinsteigern zählen Trainees mit Fachhochschulabschluss.

Einstiegsgehälter von Redakteuren schwanken je nach Ausbildungsabschluss zwischen 22.071 und 29.332 Euro. So verdienen Volontäre nach dem Abitur durchschnittlich 22.071, Universitätsabsolventen ohne Promotion 26.912, jedoch mit Doktortitel nur 26.010. Zu den Spitzenverdienern unter den Berufseinsteigern zählen Trainees mit Fachhochschulabschluss: Sie erhalten 29.332 Euro. Dies ergibt eine Gehaltsanalyse des Karriereportals jobpilot.de.

Analyse widerlegt hartnäckige Gerüchte

Bei Angestellten ohne Leitungsfunktion liegt das niedrigste Bruttojahresgehalt bei 35.716 Euro für Redakteure mit dem angloamerikanischen Bachelor oder BA. Der Doktortitel rentiert sich in Verbindung mit Berufserfahrung, denn das Gehalt eines promovierten Schreibers ohne Leitungsfunktion liegt bei 40.308 Euro und rangiert damit an der Spitze. Dies gilt auch für Führungskräfte mit abgeschlossener Dissertation: 50.610 Euro verdienen sie im Durchschnitt, wogegen die Gruppen-, Team- oder Projektleiter mit dem angloamerikanischen Bachelor oder BA nur 41.264 Euro erhalten. Wieder steht bei den Fachhochschulabsolventen mit 50.329 Euro mehr auf der Gehaltsabrechnung als bei Uniabgängern mit 48.481 Euro.

Die Analyse widerlegt hartnäckige Gerüchte, dass Universitätsabsolventen grundsätzlich mehr verdienen als die Absolventen von Fachhochschulen: Ganz gleich ob Angestellter, Teamleiter oder Trainee, der Abschluss der Fachhochschule bringt den Redakteuren mehr Geld ein.

Als Basis dienen Daten von 4.512 Arbeitnehmern der Branche, davon 677 Volontäre, 2.819 Angestellte ohne Leitungsfunktion und 1.016 Führungskräfte.

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