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Insolvenz: Weniger Pleiten in Deutschland

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist zum Jahresende 2003 gesunken. Im November hatten rund 2.900 Firmen einen Insolvenzantrag gestellt und damit so wenige wie in keinem anderen Monat 2003.

Im November hätten 2.899 Firmen einen Insolvenzantrag gestellt und damit so wenige wie in keinem anderen Monat 2003, erklärte das Statistische Bundesamt am 13. Februar. Das seien gut elf Prozent weniger als ein Jahr zuvor gewesen. Die Pleiten der übrigen Schuldner stiegen dagegen um knapp 19 Prozent auf 5.298. Darunter fallen auch Privat-Konkurse, die um gut 41 Prozent auf 3.047 zunahmen. Den steilen Anstieg bei den Verbraucher-Insolvenzen im gesamten vergangenen Jahr erklären Experten mit dem neuen Schuldrecht, das Privat-Konkurse erleichtert. Getrieben von den Privat-Pleiten stieg damit im November die Zahl aller Insolvenzen um 6,1 Prozent auf 8.197.

Trotz der gestiegen Zahl der Insolvenzen verringerte sich das Gesamtvolumen der offenen Forderungen in den ersten elf Monaten 2003 zum Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel. Das Amt bezifferte den Betrag mit 38,9 Milliarden Euro.

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