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Job Umfrage zeigt, was Berufseinsteigern wichtiger ist als ein hohes Gehalt

Berufsteinsteiger
Berufsteinsteiger sind trotz Corona-Krise überwiegend optimistisch (Symbolbild)
© Getty Images
Knapp bei Kasse, aber optimistisch: Eine Umfrage zeigt, wie Berufseinsteiger ihre Situation am Arbeitsmarkt einschätzen - und was ihnen im Job am wichtigsten ist.

Auch in der Corona-Krise haben viele Berufsanfänger einer Umfrage zufolge keine Angst vor Arbeitslosigkeit. Demnach fürchten lediglich zehn Prozent, in den nächsten Jahren keinen Job zu finden. Allerdings sind viele offenbar knapp bei Kasse: Nur 16 Prozent sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Das hat die repräsentative Befragung von 1043 Berufseinsteigern durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov ergeben. Auftraggeber war der Finanzdienstleister Tecis in Hamburg.   

Gleichzeitig sagte nur ein gutes Drittel (34 Prozent), dass ihnen ein hohes Gehalt wichtig sei. Größere Bedeutung haben demnach ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit (48 Prozent) sowie nette Kolleginnen und Kollegen (47 Prozent). Als Berufseinsteiger zählen in der Umfrage junge Menschen kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung oder mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung. 

Optimismus für die Zukunft

Eine Mehrheit sieht die Zukunft in rosigeren Farben als ihre aktuelle Lage. So glauben fast drei Viertel, dass sie in Beruf, Finanzen, Wohnsituation und in Bezug auf Familie und Freunde in fünf Jahren besser dastehen werden. "Junge Menschen bewerten ihre Karrierechancen somit weiterhin positiv - trotz Rezession, Kurzarbeit und unklarer Entwicklungen", sagte Tecis-Vorstand Sönke Mißfeldt. Das Unternehmen gehört zum Versicherungskonzern Swiss Life.

bak DPA

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