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startup-sieger: Take Air: Viel Luft für Kostensenkungen

Die Diskussion ist wieder hochaktuell: Die Kosten für das Gesundheitswesen steigen und steigen und steigen. Die Folge: eine finanzielle Überlastung der Krankenkassen, die den Kostendruck in der Regel in Form von höheren Mitgliedsbeiträgen an die Patienten weitergeben, frei nach dem Motto: Den Letzten beißen die Hunde.

Dass es auch anders gehen kann,

zeigt die take air medical Handelsgesellschaft mbH. Das StartUp-Unternehmen ermöglicht eine effektive und kostengünstige medizinische Betreuung von Patienten - in ihrer eigenen Wohnung. »Homecare« - Heimtherapie - heißt das Zauberwort. Die Idee ist im Grunde sehr simpel: Patienten in Krankenhäusern unterzubringen, ist teuer. Viele Patienten könnten aber genauso gut und wesentlich billiger zu Hause betreut werden. Eine enorme Einsparmöglichkeit für die Krankenkassen. Der Haken daran: Bisher scheiterte die Heimtherapie zumeist daran, dass medizinische Geräte fehlten, die für die Versorgung des Patienten notwendig waren.

Hier kommt take air ins Spiel:

Das junge Unternehmen hat sich auf die Bereitstellung von Beatmungsgeräten spezialisiert. take air importiert die HighTech-Geräte aus Frankreich und richtet sie für den deutschen Markt her. Dabei sind in erster Linie Dienstleistungen gefragt: So müssen zum Beispiel Gebrauchsanweisungen oder technische Handbücher übersetzt werden, und die bürokratischen Hürden bei der Anmeldung der Geräte in den deutschen Ämtern müssen überwunden werden.

Ein weiteres Aufgabenfeld:

take air arbeitet mit anderen Medizintechnikunternehmen zusammen, unterstützt diese beim Vertrieb der Beatmungsgeräte und schult sie für den Kundenservice.

Die Erweiterung der Produktpalette

ist bereits beschlossene Sache: In Kürze will take air auch den Vertrieb von so genannten Säuglingsüberwachungsmonitoren übernehmen. Mithilfe dieser Geräte sollen Säuglinge vorm plötzlichen Kindstod bewahrt werden.

Die take-air-Gründer

Dieter Paulik und Günter Gromotka sehen die Erfolgsaussichten ihres Unternehmens natürlich positiv. Woher dieser Optimismus kommt? Zum einen sei das Gebiet der Beatmungsgeräte-Technik relativ kompliziert und erfordere viel Erfahrung - eine wesentliche Barriere für potenzielle Konkurrenten, sich auf diesem Feld zu engagieren. Und zum anderen spreche wenig dafür, dass die gewaltige Steigerung von Allergien und Atemwegserkrankungen der letzten Jahre plötzlich aufhört.

Kontakt:

take air medical Handelsgesellschaft mbH

Oskar-Schulze-Straße 7

28832 Achim

Fon: 0421 / 48 99 3-0

Fax: 0421 / 48 99 310

Mail: info@take-air.de

http://www.take-air.de

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