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Stress im Job: Wenn Kollegen nerven

Wenn man montags schon das Wochenende herbeisehnt, liegt es oft am Stress am Arbeitsplatz. Neben Aufgabenfülle, Zeitmangel und Überforderung nervt vor allem eins - der Rest des Teams.

Von Sabine Meinert

Streit, Mobbing, Büroklatsch: Kollegen können den Jobfrust enorm erhöhen

Streit, Mobbing, Büroklatsch: Kollegen können den Jobfrust enorm erhöhen

Der Joballtag kennt viele Stressauslöser, die uns im Berufsleben aus dem Gleichgewicht bringen. Und offenbar spielt der zwischenmenschliche Aspekt dabei eine bedeutende Rolle. Der Personaldienstleister Robert Half befragte dazu rund 2500 Finanz- und Personalführungskräfte aus elf Ländern. Das Ergebnis der Studie Workplace Survey: Im deutschsprachigen Raum sind mehr als ein Drittel immens von unangenehmen Kollegen und gemeinen Gerüchten gestresst.

Ganz besonders geht ihnen auch gegen den Strich, wenn Kollegen ungenau oder wenig gründlich arbeiten. Auch Abstauber, die die Ideen anderer stets als ihre eigenen präsentieren, sind nicht wohlgelitten. Jeder fünfte Befragte ist zudem von Kollegen genervt, die sich regelmäßig krank melden. Vor allem, wenn dies auffällig oft und immer zum gleichen Zeitpunkt geschieht. Auch das Alter der Kollegen spielt eine Rolle. So haben Babyboomer, Generation X und Generation Y wenig gemeinsam. Funktionierendes Teamwork zwischen Jüngeren und Älteren wird aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungswelten und Denkweisen schwierig.

Chefs üben Druck auf ihre Mitarbeiter aus

Und auch der Chef ist für viele ein enormer Stressauslöser. Immerhin 28 Prozent der deutschen Befragten, 27 Prozent der Österreicher und 22 Prozent der Schweizer können dem Verhalten ihres Chefs nichts abgewinnen. Vor allem mangelnde Managementfähigkeiten werfen die Betroffenen ihrem Boss vor. Auch, dass Chefs gern Druck auf ihre Mitarbeiter ausüben, gefällt naturgemäß nicht.

Aber auch andere Faktoren stressen die Personalfachkräfte:

• höhere Arbeitsbelastung
• personelle Unterbesetzung
• unangenehme Kollegen und Büroklatsch
• mangelnde Managementfähigkeiten des Vorgesetzten
• unangemessener Druck vom Chef

Work-Life-Balance ist wichtiger als Gehalt

Ein absoluter Stimmungskiller im Job ist außerdem Routine. Für eine interessantere Aufgabe würde deshalb die Mehrheit der Finanz- und HR-Experten den Arbeitgeber wechseln. Wo jedoch berufliche Weiterbildung und genügend Abwechslung geboten wird, verliert dieser Stressfaktor an Bedeutung.

Auch Firmen, die eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten, halten den Stress gering. Und das ist vielen Arbeitnehmern inzwischen deutlich wichtiger als ein hohes Gehalt oder Karrierechancen, mit denen man noch vor wenigen Jahren die hohe Arbeitsverdichtung, steigenden Leistungsdruck und wachsenden Stress ausgleichen konnte.

• Arbeitsklima Wenn die Kollegen nerven
• Teamstimmung Chef, Du nervst!
• Ärgernisse am Arbeitsplatz Das nervt in den Büros der Welt
• Zufriedenheit im Job Nette Kollegen sind wichtiger als das Gehalt
• Ethik und Erfolg Deutsche verzichten auf Betrügereien im Job
• Annes Antwort Ich bin doch schon groß

Von Sabine Meinert / FTD
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(