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Tesla-Gründer: Elon Musk besuchte Sex-Party im Silicon Valley - und dachte, es sei nur eine "Kostümparty"

Eine Bloomberg-Journalistin berichtet in ihrem Buch über Sex- und Drogen-Partys im Silicon Valley. Auch Tesla-Gründer Elon Musk war bei einem berüchtigten Party-Löwen zu Gast, hielt das Ganze aber für eine harmlose Kostümparty.

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Mit ihrem Buch "Brotopia" sorgt die Bloomberg-Journalistin Emily Chang schon vor Veröffentlichung für Furore. In einem Vorab-Beitrag für Vanity Fair berichtet Chang über Partys voller - und Sexexzesse, an denen auch bekannte Gesichter der Techszene teilnehmen sollen. Einmal im Monat treffen sich laut Chang Firmengründer und CEOs, um sich richtig gehen zu lassen: "Eat, drugs, sex, repeat." Das Problem: Während Männer auf diesen Events ihre Geschäfte vorantreiben könnten, riskierten Frauen, Respekt und Karriere zu verlieren, schreibt Chang.

Sex-Party bei Tech- Investor im Silicon Valley

Natürlich will nun jeder wissen, wer auf diesen Partys anwesend war. In dem Buchauszug geht es unter anderem um eine Party im Juni 2017 bei einem bekannten Tech-Investor. Der Unternehmer Paul Biggar erklärte daraufhin, er sei bei genau dieser Party zu Gast gewesen.

"Ich wusste nicht, dass es eine Sexparty war und war irgendwann gelangweilt und bin nach Hause gegangen", schreibt er in einem Blogeintrag. Vorher habe er aber einen prominenten Gast bemerkt: Tesla-Gründer Elon Musk.

Elon Musk war Gast auf einer Party

Dessen Sprecher sah sich nun gezwungen, zu den Party-Aktivitäten Musks öffentlich Auskunft zu geben. Und ja: "Elon war für ein paar Stunden auf der Party und hat sie gegen 1 Uhr verlassen", sagte Musks Sprecher dem "Business Insider". Musk habe sich mit einigen von der Beteiligungsgesellschaft DFJ unterstützten Gründern über Technologie und Gründerthemen unterhalten. "Sein Eindruck war, dass es sich um eine Unternehmer-Party mit Kostümmotto handelte, nicht um eine 'Sexparty', und es gab keine Anzeichen, dass es zu einer solchen werden würde, nachdem er gegangen war", erklärt Musks Sprecher.

Das steht im Kontrast zu den ausführlichen Beschreibungen Changs in ihrem Buch. Vielleicht hat aber auch einfach rechtzeitig den Absprung von der Party geschafft. Auch Paul Biggar schreibt, er habe nichts von Sex und Drogen bemerkt. "Ich bin um halb eins nach Hause gegangen und ich denke, dass Sexpartys erst so richtig losgehen, wenn die 'boring fuckers' nach Hause gehen."

bak
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