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Absatzeinbruch: Daimler erwägt Kurzarbeit

Die Finanzkrise schüttelt Daimler durch. Konzernchef Dieter Zetsche schließt angesichts des dramatischen Absatzeinbruchs auf dem Automobilmarkt Kurzarbeit für seine Beschäftigten nicht aus. Auch die Annahme von staatlichen Hilfen ist für ihn kein Tabu.

Angesichts einbrechender Autoabsätze erwägt der Stuttgarter Daimler-Konzern kürzere Arbeitszeiten für seine Belegschaft. "Je nachdem wie es weitergeht, könnten Arbeitszeitverkürzungen ein weiterer Schritt sein", sagte Firmenchef Dieter Zetsche in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. Ob Stellenstreichungen drohen, sei derzeit aufgrund des unklaren Marktumfeldes nicht vorhersehbar. "Wir müssen unsere Produktion der gesunkenen Nachfrage ständig anpassen. Es macht keinen Sinn, Autos auf Halde zu bauen", betonte Zetsche.

Keine Autos auf Halde bauen

Daimler hatte bereits angekündigt, seine Arbeiter über Weihnachten in verlängerte Werksferien zu schicken. Die Rivalen BMW und Opel haben ihren Mitarbeitern teilweise einen wochenlangen Zwangsurlaub verordnet. Auch Daimler leide unter dem weltweiten Absatzeinbruch, sagte Zetsche. "Wir wollen aber versuchen, zumindest unsere Marktanteile zu verteidigen."

Die Nachfrageverschiebung hin zu kleinen, verbrauchsarmen Fahrzeugen werde Daimler verkraften, erklärte der Firmenchef unter Verweis auf den Kleinwagen Smart. Zudem sei er davon überzeugt, dass es auch in Zukunft genügend Kunden gebe, die große und komfortable Wagen kaufen. Trotz des Absatzeinbruchs schloss Zetsche aus, den Absatz mit Rabattaktionen ankurbeln zu wollen.

Die jüngsten Zahlen sind auch für Zetsche alarmierend. Laut Angaben des europäischen Herstellerverbands ACEA ist der Autoabsatz in Europa im Oktober um 14,5 Prozent unter den Vorjahreswert gefallen. Das Geschäft mit Neuwagen ging damit im sechsten Monat in Folge zurück. Von den deutschen Herstellern hielt sich im Oktober die Volkswagen-Gruppe mit einem Minus von 6,9 Prozent noch relativ gut, BMW verbuchte ein Minus von 10,3 Prozent, bei Daimler sackten die Verkaufszahlen sogar um 17,2 Prozent ab.

Auch Annahme von Staatshilfe kein Tabu

Dennoch äußerte sich Zetsche zu Forderungen nach staatlichen Finanzhilfen für die Autoindustrie zunächst zurückhaltend. Daimler wolle die Krise alleine meistern. "Aber auch das gesündeste Unternehmen muss sich am Finanzmarkt mit Kapital versorgen. Wenn dies längerfristig nicht möglich ist, wäre es auch für die Automobilindustrie notwendig, den Staat um Unterstützung bei der Finanzierung zu fragen", sagte Zetsche.

Trotz des tiefen Falls der Daimler-Aktie in den letzten Monaten hat Zetsche nach eigenen Angaben keine Angst vor einer Übernahme. "Das Risiko einer Übernahme ist nicht gewachsen. Ich mache mir darüber keine großen Sorgen", sagte er. Daimler habe die besten Voraussetzungen, die Krise zu überleben, fügte er hinzu. "Wir stehen im Vergleich zu anderen deutlich besser da."

Daimler hatte Ende Oktober nach einem operativen Gewinneinbruch im dritten Quartal zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose gesenkt. Der operative Gewinn der einstigen Ertragsperle Mercedes-Benz schmolz auf ein Zehntel zusammen. Auch Umsatz und Absatz gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?