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Airport Berlin Brandenburg Chef des Pannenflughafens soll abgelöst werden


Das Desaster um den Hauptstadtflughafen fordert offenbar ein weiteres Opfer: BER-Chef Rainer Schwarz soll einem Medienbericht zufolge gehen - nicht zuletzt weil er trotz des Chaos`Urlaub machte.

Der Chef des im Bau befindlichen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg , Rainer Schwarz, soll seinen Posten offenbar räumen. Schwarz solle voraussichtlich bei der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats im September abgelöst werden, berichtet die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf Gesellschafterkreise. Seit der Verschiebung des Eröffnungstermins für den Flughafen habe er nicht überzeugt. Vielmehr habe der 55-Jährige den Überblick über den Kosten- und Terminplan verloren und sei Ende Juli für einige Tage in Urlaub gefahren, statt auf der BER-Baustelle zu bleiben.

Wie die Zeitung weiter berichtete, wollen die Flughafengesellschafter - die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund - zudem die BER-Geschäftsführung erweitern. Bislang besteht das Management aus Schwarz als Sprecher der Geschäftsführung und Horst Amann als technischem Geschäftsführer. In Zukunft soll sich den Angaben zufolge ein eigener Finanzvorstand ausschließlich um die Erlös- und Kostensituation des neuen Großflughafens kümmern. Die Gesellschafter suchen demnach bereits nach geeigneten Kandidaten. Mittelfristig solle es im Vorstand auch ein für Personal und Organisation verantwortliches Mitglied geben. Die Inbetriebnahme des Flughafens war im Mai vom 3. Juni dieses Jahres auf den 17. März 2013 verschoben worden. Auch der neue Termin ist jedoch zurzeit noch fraglich.

mad/AFP AFP

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