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Bad Bank: Hypo Real Estate drohen weitere Milliardenverluste

Die Hypo Real Estate (HRE) ist gerettet, doch in der Bad Bank türmen sich die Risiken. In den kommenden Jahren drohen weitere Milliardenverluste. Und Ex-Chef Georg Funke beharrt weiterhin auf eine Millionenabfindung.

Die Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) bleibt für den Steuerzahler ein Fass ohne Boden. Nach weiteren Milliarden-Belastungen wegen des Schuldenschnitts für Griechenland, dürften in den kommenden Jahren weitere horrende Verluste den Staat belasten. Dem "Spiegel" zufolge geht aus einem bislang internen neuen Abwicklungsplan hervor, dass bis 2020 weitere zehn Milliarden Euro Verlust hinzukommen könnten. Der Ex-Chef der mit Steuergeld vor dem Zusammenbruch geretteten HRE, Georg Funke, beharrt von seinem Wohnsitz auf Mallorca dennoch auf einer millionenschweren Abfindung.

"Man macht mich stellvertretend für sämtliche Verfehlungen in der Bankenbranche verantwortlich", sagte Funke nach jahrelangem Schweigen der "Bild"-Zeitung. "Mir wird Unsinniges und Falsches unterstellt." Unter seiner Regie ging die Immobilienbank Hypo Real Estate vor vier Jahren beinahe unter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Funke wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und unrichtige Darstellung der Unternehmensverhältnisse. Der Manager wiederum klagt auf eine Abfindung von 3,5 Millionen Euro und eine Rente. Seinen Umzug auf die spanische Mittelmeerinsel Mallorca sieht er nicht als Flucht.

Funke: Verstaatlichung ein Fehler

"Ich habe nichts getan, vor dem ich weglaufen musste", sagte er dem Blatt. Vielmehr nutze er seine Chance. Er habe ein Immobilienbüro eröffnet, wolle wieder arbeiten. Dies sei ihm in Deutschland nicht mehr möglich: "Ich werde als schlimmster Gier-Banker, Zocker und Pleitier beschimpft. Damit habe ich in keinem deutschen Unternehmen mehr eine Chance." Seine Millionenklage sei berechtigt: "Für den Fall meines Ausscheidens gab es klare, vertragliche Vereinbarungen. Nur weil ich in der Öffentlichkeit schon zum bösen Buben gemacht wurde, verzichte ich nicht auf meine Pensionsansprüche", sagte Funke.

Die Verstaatlichung der dadurch vor der Pleite geretteten Bank wertete der ehemalige Topmanager als Fehler: "Mein Lebenswerk ist da zertreten worden." Doch nicht nur Funke sieht sich als Opfer der HRE-Verstaatlichung. Auch Aktionäre klagen gegen die Rettungsaktion, weil sie als Aktionäre herausgedrängt wurden. Bisher hatten sie allerdings vor Gericht keinen Erfolg. Der Bund will die HRE, die inzwischen unter dem Namen Deutsche Pfandbriefbank (pbb) auftritt, möglichst wieder verkaufen. Die HRE macht inzwischen wieder Gewinn.

Griechischer Schuldenschnitt kostet Milliarden

Möglich ist das nur, weil milliardenschwere Giftpapiere in Höhe von insgesamt 176 Milliarden Euro in eine Abwicklungsanstalt, eine sogenannte Bad Bank, ausgelagert wurden. Die FMS Wertmanagement soll dieses Papiere möglichst wieder zu Geld machen. Doch allein der Schuldenschnitt für Griechenland kostet die Bad Bank fast 9 Milliarden Euro, in den kommenden Jahren dürfte noch mehr Geld verloren gehen. Für Bad Bank steht der Bankenrettungsfonds Soffin gerade, am Ende also der Staat. Die wachsenden Verluste der HRE-Bad Bank rufen deshalb auch Kritiker aus der Politik auf den Plan. Vor allem fordert die Opposition im Bundestag genauere Informationen.

"Das Parlament hat einen Anspruch zu erfahren, welche Risiken noch auf die Steuerzahler zukommen", sagte der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick laut "Spiegel". SPD-Finanzexperte Carsten Schneider will den neuen Abwicklungsplan noch im März sehen: "Das Versteckspiel muss aufhören."

#link;Bundesfinanzminister http://www.stern.de/politik/deutschland/wolfgang-schaeuble-90250199t.html;Wolfgang Schäuble# (CDU) hatte am Freitag eingeräumt, die sogenannte Bad Bank FMS Wertmanagement müsse zusätzlich 3,1 Milliarden Euro abschreiben. Mit der bereits getroffenen Risikovorsorge von 5,8 Milliarden Euro summieren sich die Abschreibungen auf ihr Griechenland-Depot damit auf insgesamt 8,9 Milliarden Euro. Im Mai will die Bad Bank ihre Jahresbilanz vorlegen.

Privatisierung steht auf der Kippe

Bei Bankenexperten wachsen laut "Spiegel" zudem die Zweifel, dass die geplante Privatisierung der HRE überhaupt möglich sei. "Die Chancen auf einen Erfolg sind nach wie vor gering", zitiert das Magazin Daniel Zimmer von der Universität Bonn. Auch in der Regierung mehren sich die Bedenken, ob ein Verkauf angesichts des schlechten Marktumfelds realistisch ist: "Wir sollten das knallhart ökonomisch entscheiden: Kommt uns der weitere Betrieb oder eine Abwicklung günstiger?", sagte demnach der FDP-Finanzexperte Florian Toncar.

Anfang März allerdings hatte die pbb Deutsche Pfandbriefbank für das vergangene Jahr einen Gewinn vor Steuern von 257 Millionen Euro gemeldet und angekündigt, einen Teil der Schulden beim Bund in den nächsten Jahren zurückzuzahlen. Bis zum Jahr 2015 solle der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin eine stille Einlage in Höhe von einer Milliarde Euro zurückerhalten. Konzernchefin Manuela Better setzte zudem weiter auf die erfolgreiche Privatisierung. Auch einen Börsengang schließt der Konzern demnach nicht aus.

swd/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(