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Griechische Staatspapiere: Bad Bank verschleudert Anleihen auf Steuerzahlerkosten

Laut einem Medienbericht hat die staatliche Bad Bank der Hypo Real Estate 2012 griechische Staatsanleihen zu Dumpingpreisen an Hedgefonds verkauft. Der Verlust für Steuerzahler: 2,56 Milliarden Euro.

Laut "FAZ" sollen Hedgefonds griechische Anleihen zu Preisen von rund 30 Prozent gekauft haben

Laut "FAZ" sollen Hedgefonds griechische Anleihen zu Preisen von rund 30 Prozent gekauft haben

Hedgefonds haben einem Bericht zufolge offenbar mit griechischen Anleihen gute Geschäfte zulasten des deutschen Steuerzahlers gemacht. Die staatliche Bad Bank des deutschen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate habe im Frühjahr 2012 in großem Stil solche Anleihen zu Schleuderpreisen verkauft oder zum verlustreichen Tausch eingereicht, für die ausländisches Recht gelte und die Griechenland trotz Schuldenschnitts voll bediene, berichtete am Freitag die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ"). Vermutlich Hedgefonds hätten die von Deutschland zu Preisen von rund 30 Prozent angebotenen Anleihen gekauft - und freuten sich nun über die volle Rückzahlung zu 100 Prozent.

Die Zeitung beruft sich auf interne Daten aus der Bad Bank FMS Wertmanagement, laut denen Verluste für den deutschen Steuerzahler in Höhe von 2,56 Milliarden Euro hätten vermieden werden können, wenn die Bad Bank ihre griechischen Anleihen nach ausländischem Recht im Wert von 3,3 Milliarden Euro behalten hätte. Bundesfinanzministerium und Bankenrettungsfonds Soffin wiesen diese Zahlen dem Bericht zufolge als zu hoch zurück. Sie hätten mit Verweis auf deren "Vertraulichkeit" selbst aber keine Werte genannt.

amt/AFP / AFP