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Bahn-Streik: GDL legt Freitag Nahverkehr lahm

Die Lokführergewerkschaft GDL will am Freitag bundesweit von 02.00 bis 24.00 Uhr streiken. Der Streik soll den Nahverkehr, also DB Regio und ihre Tochterunternehmen, sowie die S-Bahnen in Berlin und Hamburg treffen.

Trotz eines Spitzengesprächs zur Schlichtung des Bahn-Tarifkonflikts müssen sich Reisende am Freitag auf einen Streik im Regionalverkehr vorbereiten. Dies bestätigte der stellvertretende GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Donnerstag. Ein entsprechender Beschluss sei bereits vom Hauptvorstand der GDL in den vergangenen Tagen getroffen worden, hieß es am Donnerstag. Betroffen sein soll der Nahverkehr, also DB Regio und ihre Tochterunternehmen sowie die S-Bahnen in Berlin und Hamburg zwischen 2.00 Uhr und 24.00 Uhr treffen.

Keine hohen Erwartungen an Spitzentreffen

Am Donnerstag verzichtete die Lokführergewerkschaft GDL auf einen Ausstand. Sie kündigte aber an, bis 18.00 Uhr zu entscheiden, ob sie ihre Mitglieder für Freitag bundesweit zu Arbeitsniederlegungen aufruft - unabhängig vom Ausgang des Treffens zwischen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und dem GDL-Vorsitzenden Manfred Schell. Die Gewerkschaft und Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee warnten vor überzogenen Erwartungen an das Treffen.

Sollte die Unterredung ein positives Signal ergeben, "muss man halt gucken", sagte GDL-Sprecherin Gerda Seibert. Doch müsse dieses erst einmal kommen, warnte sie vor allzu hohen Erwartungen. Verkehrsminister Tiefensee dämpfte ebenfalls "die hochfliegenden Hoffnungen", die in der Öffentlichkeit geweckt worden seien. Es gehe lediglich um eine Information des Bahn-Aufsichtsratspräsidiums durch die Tarifpartner und Beratungen darüber, "wie es in den nächsten Tagen vorangehen könnte", sagte der SPD-Politiker in Berlin. Es handele sich nicht um eine Schlichtung oder gar Tarifverhandlungen. Generell begrüße er das Treffen.

Bahn lehnt Lohnforderungen kategorisch ab

Die Spitzenrunde war von Aufsichtsratschef Werner Müller initiiert worden. An ihr nehmen auch der Chef der größten Bahn-Gewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, sowie ein Vertreter der Bundesregierung teil. Tiefensee hatte den Wunsch der GDL abgelehnt, die Regierung solle vermittelnd eingreifen. Da die Bahn noch in Staatbesitz ist, hat die Regierung einen Sitz im Aufsichtsrat. Auch Hansen hängte die Erwartungen tief: "Ich habe doch zumindest die Hoffnung, dass nach diesem Gespräch zwischen der Bahn AG und der GDL wieder eine Verhandlungssituation geschaffen werden kann.", sagte er N-TV.

Die GDL hatte zugesagt, einen Ausstand jeweils am späten Nachmittag vor einem Streiktag anzukündigen, damit sich die Bürger darauf einstellen können. GDL-Chef Manfred Schell machte einen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer erneut zur Bedingung für ein Abrücken von der Forderung nach 31 Prozent mehr Lohn. Die Bahn lehnt dies bisher kategorisch ab.

AP / AP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.