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"Cape Leonidas" Frachtschiff blockiert Schiffsverkehr nach Hamburg

Nach einem Maschinenschaden der "Cape Leonidas" müssen Schlepper das Frachtschiff auf der Elbe nach Hamburg manövrieren
Nach einem Maschinenschaden der "Cape Leonidas" müssen Schlepper das Frachtschiff auf der Elbe nach Hamburg manövrieren
© Daniel Bockwoldt/DPA
Der riesige Frachter "Cape Leonidas" blockiert nach einem Maschinenschaden die Elbe. Der Schiffsverkehr konnte am Dienstagabend wieder eingeschränkt freigegeben werden, doch die Bergung geht nur schleppend voran.

Knapp 300 Meter ist das Frachtschiff "Cape Leonidas" lang, es hat einen Tiefgang von 15 Metern. Ein Maschinenschaden am riesigen Frachter führte am frühen Dienstagmorgen zu einer Blockade auf der Elbe. Der Schiffsverkehr von und nach Hamburg wurde dadurch erheblich eingeschränkt.

Das Schiff blockierte das Hauptfahrwasser von Kollmar, teilte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Hamburg mit. Es bestehe aber keine Gefahr, dass Ladung oder Treibstoff in die Elbe gelange. Die Polizei Hamburg warnte am Dienstagnachmittag per Twitter vor der Sperrung der Elbe.

"Cape Leonidas" auf dem Weg in den Hamburger Hafen

Das Schiff hatte nach dem Schaden um 4.15 Uhr zunächst Anker geworfen, war dann aber von Schleppern in die Hauptfahrrinne gezogen worden. Die Schlepper halten die "Cape Leonidas" aktuell in der tieferen, südlichen Seite der Fahrrinne in Position, damit der Frachter nicht auf Grund läuft. Dem "Hamburger Abendblatt" teilte ein WSV-Sprecher mit, dass sich das Frachtschiff mit einsetzender Flut sehr langsam in Richtung Hamburg bewege. Gegen 20 Uhr solle der mit Erz aus Norwegen beladene Frachter bei der Köhlbrandbrücke im Erz- und Kohlehafen Hansaport festmachen. 

Wie der "NDR" berichtet, ist der Schiffsverkehr auf der Elbe wieder eingeschränkt freigegeben. Die Harvarie der "Cape Leonidas" soll keine Auswirkungen auf den Verkehr im Nord-Ostsee-Kanal gehabt haben.

fri DPA

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