Schiffsverkehr

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Plakat in Teheran: "Die Straße von Hormus bleibt zu"

Ifo-Umfrage: Versorgung mit Vorprodukten hat sich "deutlich verschlechtert"

Der Iran-Krieg und die Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wirken sich einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zufolge zunehmend auf die Versorgung mit Vorprodukten in Deutschland aus. Im April berichteten 13,8 Prozent der Unternehmen in der Industrie von Engpässen bei der Beschaffung von Materialien - nach 5,8 Prozent im Januar, wie das Ifo am Donnerstag mitteilte. "Die Lieferketten geraten spürbar unter Druck", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.
Schelde-Ufer am Hafeneingang von Antwerpen

Ausfließendes Öl legt Schiffsverkehr in Hafen von Antwerpen größtenteils lahm

Ausfließendes Öl hat den Schiffsverkehr an Europas zweitgrößtem Container-Hafen Antwerpen am Freitag stundenlang lahmgelegt. Bei der Betankung eines Schiffes am Deurganck-Dock lief Öl aus, das sich trotz Reinigungs- und Eindämmungsmaßnahmen über Nacht weiter ausgebreitete, wie der Hafenbetreiber mitteilte. Der Hafenzugang zur Nordsee konnte am Nachmittag wieder freigegeben werden - dennoch kam es weiter zu "erheblichen Störungen" im Schiffsverkehr.
Logo der Schweizer Reederei MSC

Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion wegen Kriegsrisiken

Die große Schweizer Reederei MSC stellt wegen des Iran-Krieges den Schiffsverkehr für einige Exportlieferungen aus der Golfregion vorerst ein. Aufgrund der "anhaltenden und außergewöhnlichen Sicherheitslage im Nahen Osten" sei es notwendig, dass für bestimmte Exportladungen in den Häfen der Golfstaaten ein "Ende der Reise" verkündet werde, erklärte MSC am Montag. "Alle betroffenen Güter werden entladen", ergänzte die Reederei.