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News von heute "Ever Given" fährt wieder – Schiffsverkehr im Suezkanal läuft an

Twitter-User amüsieren sich über die Freilegung der "Ever Given" - die besten Memes im Video
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Die wichtigsten News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier.

Die News von heute im stern-Ticker:  

19.31 Uhr: Politiker und Verfassungsrichter Jentsch gestorben

Der ehemalige Politiker und Bundesverfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 83 Jahren gestorben, teilte die Stadt Wiesbaden mit. Jentsch wurde 1976 Bundestagsabgeordneter für die CDU. Von 1982 bis 1985 war er Oberbürgermeister der hessischen Landeshauptstadt und saß anschließend im hessischen Landtag. Nach der Wiedervereinigung übernahm er im November 1990 das Amt des thüringischen Ministers für Justiz sowie für Bundes- und Europaangelegenheiten. 1996 wurde er vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe gewählt, wo er bis zum Ruhestand 2005 blieb. "Professor Jentsch war eine herausragende Persönlichkeit, ein Spitzenjurist, dessen Rat und Meinung gerade bei komplexen juristischen Fragestellungen stets gefragt war und geschätzt wurde", würdigte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier den Politiker und Juristen.

19.20 Uhr: Slowakei – Präsidentin ernennt neuen Regierungschef am Dienstag

Die slowakische Staatspräsidentin Zuzana Caputova wird am Dienstag den bisherigen Finanzminister Eduard Heger zum neuen Regierungschef ernennen. Das gab Heger nach einem Gespräch mit dem Staatsoberhaupt bekannt. Unmittelbar davor werde der bisherige Ministerpräsident Igor Matovic seine offizielle Demission einreichen. Heger erklärte, er werde Caputova auch eine Liste der von ihm vorgeschlagenen Minister vorlegen. Er nannte aber keine Einzelheiten. Matovic hatte am Sonntag auf Druck eines Teils seiner Koalitionspartner angekündigt, als Chef der Vier-Parteien-Regierung zurückzutreten. Der von ihm selbst als Nachfolger vorgeschlagene Heger sei "ein guter Mensch", dem er voll vertraue.

18.38 Uhr: AfD-Abgeordnete Cotar kann sich Spitzenkandidatur vorstellen

In der AfD wird eine außerhalb der Partei weitgehend unbekannte Abgeordnete als mögliche Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl im September gehandelt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wünschen sich einige Funktionäre aus der Führungsebene die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar als Teil eines Spitzenduos. Cotar sagte der Wochenzeitung "Junge Freiheit": "Ich bin tatsächlich gefragt worden, ob ich kandidieren würde und grundsätzlich stehe ich auch bereit dafür." Da die Gespräche dazu noch liefen, wolle sie dazu noch nicht mehr sagen.

Bei der AfD wollen die Mitglieder über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl entscheiden. Als aussichtsreiche Kandidaten galten bislang vor allem der Parteivorsitzende Tino Chrupalla aus Sachsen und Fraktionschefin Alice Weidel, die Landesvorsitzende in Baden-Württemberg ist.

17.27 Uhr: Reederverband fordert rasche Aufklärung der "Ever Given"-Havarie

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat eine rasche und gründliche Klärung der Ursache für die Havarie der "Ever Given" im Suezkanal gefordert. Zugleich betonte das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Ralf Nagel in Hamburg: "Wer vorschnell Beschränkungen für große Containerschiffe fordert, muss gleichzeitig erklären, wie der globale Warenaustausch unter den gegebenen Bedingungen künftig funktionieren soll." Zudem seien gerade große Containerschiffe wegen ihrer modernen Motoren und der hohen Tragfähigkeit weniger klimaschädlich.

ntv-Reporterin Carolin Unger am Sueskanal

17.20 Uhr: Deutschland will bei Syrien-Konferenz Milliardenbetrag zusagen

Deutschland will den Opfern des Syrienkrieges zusätzliche Hilfen in Milliardenhöhe versprechen. Bei der Brüsseler Syrien-Konferenz im vergangenen Jahr habe die Bundesregierung 1,6 Milliarden Euro zugesagt, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Für dieses Jahr sei "eine Zusage substanzieller Mittel in vergleichbarer Höhe" geplant. Zunächst hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" darüber berichtet. Vertreter von mehr als 60 Staaten und Organisationen wollen an diesem Dienstag (13.00 Uhr) bei einer Geberkonferenz neue Hilfen für die Leidtragenden des Syrien-Konflikts auf den Weg bringen. Die bei der Online-Veranstaltung gesammelten Gelder sind unter anderem für Nahrungsmittel, medizinische Hilfen und Schulbildung für Kinder vorgesehen. 

16.46 Uhr: Nawalny droht nach eigenen Angaben Einzelhaft

Dem in einem russischen Straflager inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny droht nach eigenen Angaben Einzelhaft. Er habe in den vergangenen zwei Wochen sechs formelle Verwarnungen von den Gefängnisbehörden bekommen, schrieb der Oppositionelle beim Onlinedienst Instagram. "Wenn man zwei Verwarnungen bekommt, kann man in eine Strafzelle verlegt werden und das ist ungemütlich, die Bedingungen dort grenzen an Folter", schrieb der 44-Jährige. 

Nawalny zufolge würden die Gefängnisbehörden derzeit weitere Verwarnungen gegen ihn erwägen. Zu seinen Vergehen zähle das Aufstehen vor der vorgesehenen Zeit, die Weigerung, einen "idiotischen" Videovortrag anzusehen sowie sein Widerstand, an verpflichtenden morgendlichen Übungen teilzunehmen. 

Putins größter Widersacher war im vergangenen August in Russland Opfer eines Giftanschlags geworden, für den er den russischen Geheimdienst und den Kreml verantwortlich macht. Der 44-Jährige wurde nach Deutschland geflogen und in der Berliner Charité behandelt. 

16.41 Uhr: Laschet: Union wird um das Kanzleramt kämpfen

CDU-Chef Armin Laschet hat angesichts sinkender Umfragewerte für die Union einen harten Wahlkampf ums Kanzleramt angekündigt. Die CDU werde "darum kämpfen, dass das Kanzleramt in der Zukunft von der Union gestellt wird. Das ist nicht Gott gegeben. Das ist auch kein Anspruch, den man prinzipiell hat", sagte Laschet in Berlin nach Online-Beratungen des CDU-Präsidiums. Er ergänzte: "Aber wir werden darum kämpfen, dass es nicht zu einer rot-rot-grünen Regierung oder zu anderen Konstellationen kommt."

Zur Frage, ob angesichts der aktuellen Lage die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union schneller als ursprünglich geplant zwischen Ostern und Pfingsten fallen solle, sagte Laschet, der Zeitplan bleibe. "So ist es mit der CSU besprochen. Und Ostern beginnt bekanntlich am kommenden Sonntag." Laschet wollte an diesem Dienstag mit einer Rede in der CDU-Zentrale in Berlin die Beteiligungskampagne für das Wahlprogramm der CDU starten. An der Erarbeitung des Programms sollen sich neben Parteimitgliedern auch Bürger und Verbände beteiligen können.

16.18 Uhr: Deutschland übernimmt Führung den UN-Einsatzes in Mali

Deutschland wird im Sommer die Führung der EU-Ausbildungsmission in Mali (EUTM) übernehmen. Zudem würden Streitkräfte im Niger mit mehreren Schritten gestärkt, berichteten die "Stuttgarter Nachrichten" nach einem Gespräch mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn. "Deutschland belegt mit der erneuten Übernahme der Missionsführung seine Bereitschaft, Verantwortung in der Region zu übernehmen", sagte Deutschlands ranghöchster Soldat der Zeitung. Der genaue Zeitpunkt stand noch nicht fest.

Das Blatt berichtete, im Zuge der Ausstattungshilfe sollten Nigers Streitkräfte 15 stark geschützte Transportfahrzeuge vom Typ IAG Guardian erhalten, finanziert von der Bundesregierung. In dem Land verlege die Bundeswehr auch ihre Ausbildungshilfe für nigrische Spezialkräfte von Tahoua nach Tillia, wo mit deutschem Geld eine Spezialkräfteschule entsteht. Die Bundeswehr baue den militärischen Teil des Flughafens der nigrischen Hauptstadt Niamey weiter zu ihrem Drehkreuz im Sahel aus.

15.53 Uhr: Anwalt: George Floyd starb an exzessiver Polizeigewalt und "Folter"

Der Anwalt der Familie von George Floyd hat die Gewalt der Polizei bei der Tötung des Afroamerikaners in drastischen Worten verurteilt. "Die Fakten sind klar: Was George Floyd getötet hat, war eine Überdosis an exzessiver Gewalt", sagte Ben Crump vor Beginn des Prozesses gegen den angeklagten Ex-Polizisten Derek Chauvin in Minneapolis. Er rechne damit, dass dessen Verteidiger versuchen werden, Floyds Ansehen in Verruf zu bringen. Die Tatsache, dass Rückstände von Drogen in dessen Blut gefunden wurden, lenke jedoch nur von der eigentlichen Todesursache ab: dass Chauvin sein Knie minutenlang in Floyds Nacken gepresst habe.

"George Floyd war am Leben, er atmete, lief und sprach ganz normal, bis die Polizei ihn mit dem Gesicht nach unten gedrückt hat, ihm Handschellen angelegt hat und 8 Minuten und 46 Sekunden lang ein Knie in seinen Hals gedrückt hat", sagte Crump bei einer Pressekonferenz vor dem Gerichtsgebäude. "Dieser Mordprozess ist nicht schwierig", sagte er. Wer das "Foltervideo" von Floyds Tod ansehe, verstehe dies. Falls Floyd weiß gewesen wäre, würde niemand daran zweifeln, sagte er. "Das war Folter", betonte er.

15.46 Uhr: UN-Sicherheitsrat tagt nochmals wegen Gewalt in Myanmar

Angesicht der weiterhin exzessiven Gewalt des Militärs in Myanmar gegen die landesweiten Proteste soll sich der UN-Sicherheitsrat erneut mit dem Thema beschäftigen. Wie am Montag aus Kreisen des mächtigsten UN-Gremiums verlautete, habe Großbritannien eine entsprechende Sitzung hinter verschlossenen Türen für Mittwoch angefragt. Nach einem früheren Treffen hatte der Rat die Gewalt in dem asiatischen Land bereits verurteilt - Einfluss auf das brutale Vorgehen des Militärs schien das aber nicht zu haben.

In Myanmar hatte die Militärgewalt am Wochenende bei landesweiten Protesten mit mehr als 100 Toten einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Vereinten Nationen bezeichneten den Samstag als den "blutigsten Tag" seit dem Militärputsch vom 1. Februar. Unter den Toten waren Berichten zufolge mehrere Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 15 Jahren.

US-Präsident Joe Biden steht im Anzug da und spricht

15.39 Uhr: Neues Flüchtlingslager aus Lebos soll bis zum Winter stehen

Das geplante Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos soll im nächsten Winter aufnahmebereit sein. "Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, aber im kommenden Winter wird es kein solches Camp mehr geben wie derzeit", sagte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis am Montag bei einem Besuch von EU-Innenkommissarin Ylva Johansson auf Lesbos.

Die neuen, mit der EU geplanten Unterkünfte benötigten umfassende Planung, sagte Mitarakis. Die EU-Kommission habe Zeit gebraucht, um das Budget bereit zu stellen, der griechische Staat, um Pläne zu entwickeln. "Im Frühsommer beginnen die Arbeiten", versprach er.

EU-Innenkommissarin Johansson stellte klar, dass es sich bei dem neuen Auffanglager für Migranten nicht um eine geschlossene Anlage handeln werde, wie zuvor vielfach kritisiert worden war. Die Menschen dürften das Lager selbstverständlich verlassen, aber Ausgang und Rückkehr würden kontrolliert, sagte sie.

15.32 Uhr: "Ever Given" schwimmt – Schiffsverkehr im Suezkanal läuft wieder 

Das aus seiner Blockade im Suez-Kanal befreite Containerschiff "Ever Given" ist wieder in Bewegung gesetzt worden. Die ägyptische Kanalbehörde (SCA) vermeldete am Nachmittag daher die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Meerenge. Im ägyptischen Fernsehen war zu sehen, wie die "Ever Given" sich langsam fortbewegte. Wegen der Havarie des Frachters hatten sich am Suez-Kanal mehr als 400 Schiffe angestaut.

Die "Ever Given" war am vergangenen Dienstag während eines Sandsturms auf Grund gelaufen. Das 400 Meter lange und mehr als 220.000 Tonnen schwere Schiff steckte danach quer in dem engen Kanal fest und blockierte den Wasserweg zwischen Rotem Meer und Mittelmeer. Am Montagmorgen wurde dann das Heck des Schiffes freigelegt, später konnte auch der Bug befreit werden.

Die Kanalbehörde hatte vor der erfolgreichen Rettungsaktion angekündigt, dass der Kanal nach der vollständigen Bergung des Schiffs sofort "24 Stunden am Tag funktionieren" könne. Gleichwohl werde es noch "rund dreieinhalb Tage" dauern, bis sich der Schiffs-Stau am Kanal auflöse.

ntv-Reporterin Carolin Unger am Sueskanal

15.06 Uhr: Thailand bereitet sich auf Flüchtlingsstrom aus Myanmar vor

Angesichts des brutalen Vorgehens der Militärjunta in Myanmar gegen Demonstranten bereitet sich das benachbarte Thailand auf eine Welle von Flüchtlingen vor. "Wir wollen keinen Exodus in unser Staatsgebiet, aber gleichzeitig müssen wir auch die Menschenrechte beachten", sagte Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha. Man sei sich der Lage in Myanmar bewusst und stelle Überlegungen an. Diese wolle man aber zunächst intern halten. Die örtlichen Behörden werden demnach Areale zur Unterbringung von Flüchtlingen vorbereiten. Details dazu wollte Prayut aber nicht nennen. "Wo sie hingehen werden, wie viele es sein werden: Darüber werden wir später sprechen", sagte er. Prayut selbst ist seit einem Putsch des Militärs 2014 an der Macht. Am Sonntag hatte Gouverneur Sittichai Jindaluang die Zahl der Geflüchteten in seiner Grenzprovinz Mae Hong Son auf rund 2200 beziffert.

14.39 Uhr: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei amnestiert mehr als 1800 Häftlinge

Im Iran hat der oberste geistliche Führer Ayatollah Ali Chamenei mehr als 1800 Häftlinge begnadigt oder deren Strafe reduziert. Darunter befanden sich laut Misan Online, der offiziellen Nachrichtenseite der iranischen Justiz, auch hundert Gefangene, die wegen "Straftaten gegen die Staatssicherheit" im Zuge der Proteste im November 2019 verurteilt worden waren. Die Begnadigungen und Hafterleichterungen wurden anlässlich eines hohen schiitischen Feiertags ausgesprochen. Chamenei gewährt jedes Jahr mehrere kollektive Begnadigungen anlässlich von religiösen oder nationalen Feiertagen auf Vorschlag des Leiters der Justizbehörde. Es ist jedoch selten, dass Teheran Begnadigungen für politische Häftlinge ausspricht. 

13.58 Uhr: Kreml verteidigt Russlands Präsenz bei Militärparade in Myanmar

Der Kreml hat die umstrittene Teilnahme von Russlands Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin bei einer Militärparade in Myanmar verteidigt. Allein am "Tag der Streitkräfte" am vergangenen Samstag waren in dem südostasiatischen Staat mehr als 100 Menschen getötet worden. Die Anwesenheit Fomins bedeute "absolut keine Billigung dieser tragischen Ereignisse", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau der Agentur Interfax zufolge. "Wir haben langjährige und recht konstruktive Beziehungen zu Myanmar. Unter diesem Gesichtspunkt müssen wir das betrachten."

Fomin hatte bei seinem Besuch gesagt, Moskau wolle die militärische und militär-technische Zusammenarbeit mit Myanmar ausbauen. Die Staatsagentur Tass zitierte ihn mit den Worten, das Land sei ein "zuverlässiger Verbündeter und strategischen Partner". Für Myanmar ist Russland ein wichtiger Waffenlieferant. An der Parade nahmen Berichten zufolge Vertreter auch aus China, Indien und Pakistan teil.

US-Präsident Joe Biden steht im Anzug da und spricht

13.52 Uhr: Hape Kerkeling beendet Bildschirmpause

Der Entertainer Hape Kerkeling beendet nach mehr als sechs Jahren seine Bildschirmpause. Der 56-Jährige werde Hauptdarsteller einer Serie auf RTL, teilte der Privatsender in Köln mit. Zwei weitere Unterhaltungsformate seien für die RTL-Streamingplattform TVnow und die Sender RTL und Vox geplant. "Die Produktion des fiktionalen Projekts startet noch in diesem Jahr, die Ausstrahlungen sind für 2022 geplant", heißt es in der Mitteilung. Kerkeling war zuletzt 2010 bei RTL zu sehen gewesen. Im Jahr 2014 hatte der Komiker sich dann weitgehend aus dem Fernsehen zurückgezogen. Er arbeitete als Synchronsprecher und Kolumnist.

13.42 Uhr: Papst Franziskus gewährt Erzbischof Heße Auszeit

Papst Franziskus gewährt dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße eine Auszeit. Das teilte das Erzbistum Hamburg mit. Als Konsequenz aus einem Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln hatte Heße dem Papst seinen Amtsverzicht angeboten.

13.16 Uhr: Oscar-Gala wird in Hongkong erstmals seit 1969 nicht übertragen

Zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert wird die Oscar-Verleihung in diesem Jahr nicht in Hongkong übertragen. Aus "rein kommerziellen" Erwägungen sei entschieden worden, die Gala in diesem Jahr nicht auszustrahlen, sagte eine Sprecherin des Senders TVB, auf dessen englischsprachigem Kanal die Zeremonie seit 1969 zu sehen war. Ob die Oscar-Verleihung am 25. April auf dem chinesischen Festland ausgestrahlt wird, ist unklar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte Anfang des Monats berichtet, dass die Propagandaabteilung der chinesischen KP alle staatlich kontrollierten Medien auf dem Festland angewiesen hat, Hollywoods wichtigste Auszeichnungen herunterzuspielen und die Gala nicht live zu zeigen. Ein Grund sei offenbar die Nominierung einer Dokumentation über die Protestbewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone.

13.16 Uhr: Frau vergewaltigt – 13 und 14 Jahre alte Jungen tatverdächtig

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Hagen stehen zwei Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren unter Verdacht. Gegen den 14-Jährigen sei Haftbefehl erlassen worden, er sitze in Untersuchungshaft, teilte die Hagener Polizei mit. Der 13-Jährige sei dem Jugendamt übergeben worden, da er noch nicht strafmündig sei. Die 21-Jährige sei vermutlich am späten Freitagnachmittag in einem Parkhaus am Hagener Hauptbahnhof vergewaltigt worden, hieß es in der Mitteilung. Der genaue Ablauf werde noch ermittelt. Weitere Angaben machte die Polizei unter Hinweis auf das Alter der Tatverdächtigen vorerst nicht.

12.56 Uhr: Erstes Urteil gegen rechtsextreme "Feuerkrieg Division" rechtskräftig

Das deutschlandweit erste Urteil gegen ein mutmaßliches Mitglied der international agierenden rechtsextremen Gruppe "Feuerkrieg Division" ist rechtskräftig. Der 23 Jahre alte Angeklagte habe die Revision gegen das im Dezember verhängte Urteil zurückgenommen, teilte das Oberlandesgericht Nürnberg-Fürth mit. Damit muss der Mann für zwei Jahre ohne Bewährung in Haft. Außerdem hatte das Gericht eine Führungsaufsicht für den psychisch auffälligen Mann angeordnet.

Der Mann aus dem Landkreis Cham war in rechtsextremen Chatgruppen unterwegs. Die Anklage gegen ihn lautete auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, weil er ab Mai 2019 angefangen hatte, sich zu bewaffnen. Zudem hatte er in der etwa 30- bis 40-köpfigen Chatgruppe einen Austausch über mögliche Anschläge begonnen. Eine konkrete Anschlagsgefahr bestand aber nicht, die konkreten Tatvorbereitungen verliefen dilettantisch.

12.29 Uhr: DWD erwartet sommerliche Temperaturen bis zur Wochenmitte

Frühlingshaftes Wetter und viel Sonne erwartet die Menschen in weiten Teilen Deutschlands in der ersten Wochenhälfte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sieht die Temperaturen am Dienstag und am Mittwoch bei bis zu 25 Grad. "Das ist für die Jahreszeit recht ungewöhnlich warm", sagte ein Sprecher am Montag. Ein neuer Höchstwert werde jedoch voraussichtlich nicht geknackt. So seien etwa in Baden-Württemberg im März schon Temperaturen jenseits der 26 Grad gemessen worden.

Im Norden und Nordosten Deutschlands ist es den Meteorologen zufolge am Dienstag anfangs noch stark bewölkt, im Verlauf des Nachmittags gibt es auch dort zunehmende Auflockerungen. Am Mittwoch bleibt es heiter bis sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen laut DWD bei 20 bis 25 Grad, an den Küsten liegen die Temperaturen bei Seewind zwischen zehn und 15 Grad.

12.04 Uhr: Grünen-Fraktionsvize offen für Ampel-Koalition im Bund

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz für eine Ampel-Koalition mit SPD und FDP als mögliches Regierungsbündnis ausgesprochen. "Nach den bleiernen GroKo-Jahren braucht das Land Reformen und frischen Sauerstoff", sagte von Notz der "Bild"-Zeitung. "Eine Ampel könnte das liefern." Es gebe inhaltliche Schnittmengen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion weiter. Rechnerisch hat ein solches Bündnis aus Grünen, SPD und FDP in aktuellen Umfragen eine Mehrheit, ebenso wie eine Koalition aus Grünen, SPD und Linken.

11.45 Uhr: Reichster Mensch Tschechiens bei Hubschrauberabsturz in Alaska gestorben

Der reichste Mensch Tschechiens ist bei einem Helikopterabsturz in Alaska ums Leben gekommen. Petr Kellner starb im Alter von 56 Jahren "am Samstag bei einem Hubschrauberabsturz in der Alaskakette auf tragische Weise", wie seine Sprecherin in Prag mitteilte. Insgesamt seien fünf Menschen bei dem Absturz gestorben. Die Ursachen des Unfalls werden laut seiner Sprecherin noch untersucht. Tschechische Medien berichteten, Kellner sei auf einem Heli-Skiing-Ausflug gewesen. Kellner war Eigentümer der Investmentgesellschaft PPF Group, die im Finanz-, Telekommunikations-, und Versicherungsgeschäft tätig ist und weltweit 94.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Vermögen des Unternehmers wurde auf 11,2 Milliarden Euro geschätzt.

11.10 Uhr: Scheuer sieht noch keine Entwarnung für Lage am Suezkanal

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht noch keine Entwarnung für die Lage am Suezkanal. Der CSU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das im Kanal auf Grund gelaufene Containerschiff "Ever Given": "Nach der direkten Rückmeldung von vor Ort ist das Schiff noch nicht frei." Der Bug sitze noch auf Sand. Ein weiterer Saugbagger, der unter dem Bug den Sand mit wegspülen solle, solle wohl am Dienstag eintreffen. Im Laufe des Tages solle bei Flut ein weiterer Versuch unternommen werden, das Schiff frei zu schleppen. "Wir analysieren gerade die Auswirkung des Staus bei so vielen betroffenen Schiffen auf die Logistik, besonders für die Lieferketten", so Scheuer.

Fünf Schlepper schieben am Heck eines riesigen Containerfrachters

10.12 Uhr: Preise für Wohnimmobilien in Deutschland ziehen immer mehr an

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland ziehen immer weiter an: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lagen die Preise im vierten Quartal des vergangenen Jahres 8,1 Prozent über dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 stiegen die Preise für Wohnungen und Häuser demnach um 2,6 Prozent. Der Trend setze sich "trotz der andauernden Corona-Pandemie" fort, erklärten die Statistiker. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser wurden demnach teurer - sowohl in den sieben größten Metropolen (plus 12,1 Prozent) als auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen (plus elf Prozent), dichter besiedelten ländlichen Kreisen (plus 9,8 Prozent) und städtischen Kreisen (plus 7,0 Prozent). Eigentumswohnungen verteuerten sich ebenfalls, allerdings weniger deutlich als Häuser. Den größten Preisanstieg gab es hier in dichter besiedelten ländlichen Kreisen (plus 8,9 Prozent).

9.58 Uhr: Lambsdorff fordert Task Force gegen Desinformation aus Russland

FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff hat vor der Bundestagswahl im September verstärkte Anstrengung zur Abwehr von Desinformation vor allem aus Russland gefordert. Die Bundesregierung müsse dazu eine Task Force bilden mit Beteiligung des Auswärtigen Amtes, des Bundesinnenministeriums, des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des Bundesnachrichtendienstes, forderte Lambsdorff am Montag in einer Videoschalte mit Journalisten. Er verwies auf Analysen der Europäischen Union, wonach es eine nachhaltige, anhaltende und umfassende Desinformationskampagne aus Russland gebe, der kein Land stärker ausgesetzt sei als Deutschland.

9.54 Uhr: Australiens Premier baut wegen Missbrauchsskandalen Kabinett um

Vor dem Hintergrund zweier Missbrauchsskandale hat Australiens Premierminister Scott Morrison sein Kabinett umgebaut. Die bisherige Verteidigungsministerin Linda Reynolds erhielt das weniger prestigeträchtige Ressort für staatliche Leistungen, der bisherige Justizminister Christian Porter übernahm das Wissenschaftsministerium. Beide Politiker waren zuvor wochenlang vom Dienst freigestellt. Porter wird vorgeworfen, als junger Mann im Jahr 1988 eine 16-Jährige vergewaltigt zu haben. Die Frau soll Medienberichten zufolge im vergangenen Jahr Suizid begangen haben. Porter bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet sich als Opfer einer Verleumdungskampagne. Reynolds wird vorgeworfen, Vergewaltigungsvorwürfen einer jungen Mitarbeiterin gegen einen Kollegen in ihrem parlamentarischen Büro nicht hinreichend nachgegangen zu sein und die Mitarbeiterin als "lügende Kuh" bezeichnet zu haben. Wegen ihres Umgangs mit den Vorwürfen hatte die Opposition Reynolds' Rücktritt gefordert.

9.32 Uhr: Geringster Zuwachs der ausländischen Bevölkerung in zehn Jahren

Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent (204.000) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Das war die geringste Wachstumsrate der vergangenen zehn Jahre, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Insgesamt waren im Ausländerzentralregister 11,4 Millionen Menschen ohne deutschen Pass registriert. Der geringe Zuwachs im Jahr des Beginns der Corona-Pandemie ist auf einen Rückgang der Nettozuwanderung zurückzuführen: Das Ausländerzentralregister registrierte im vergangenen Jahr 740.000 zugezogene und 479.000 fortgezogene Ausländerinnen und Ausländer. Daraus ergibt sich für 2020 eine Nettozuwanderung von rund 262.000 Menschen. Im Jahr 2019 waren noch 923.000 Zugezogene und 547.000 Fortgezogene registriert worden.

9.15 Uhr: Tschechischer Milliardär Kellner stirbt bei Hubschrauberabsturz

Der Milliardär Petr Kellner ist bei einem Hubschrauberabsturz im Alter von 56 Jahren ums Leben gekommen. Er galt als reichster Tscheche. Zu dem Unglück kam es bereits am Samstag bei einer Helikopter-Skitour nahe dem Knik-Gletscher in Alaska, wie US-Behörden erst jetzt mitteilten. Bei dem Absturz starben vier weitere Menschen, darunter der Pilot. Die Ursache war noch unklar. 

9.05 Uhr: Obamas Stief-Großmutter Sarah im Alter von 99 Jahren gestorben

Die Stief-Großmutter von Ex-US-Präsident Barack Obama, Sarah Obama, ist tot. Die 99-jährige sei am Morgen in einem Krankenhaus im westkenianischen Kisumu gestorben, teilte ihre Tochter Marsat Onyango der Nachrichtenagentur AFP mit. Wegen ihrer Verwandtschaft mit dem US-Politiker war Sarah Obama in ihrer Heimat eine Berühmtheit. Die 1922 geborene Sarah Obama war die dritte Frau von Hussein Onyango Obama, dem Großvater des früheren US-Präsidenten. Obwohl keine Blutsverwandtschaft zwischen ihm und Sarah Obama bestand, bezeichnete Barack Obama die Kenianerin öffentlich immer wieder als Großmutter und besuchte sie mehrmals. 

8.41 Uhr: Mehrere CDU-Abgeordnete bekennen sich offen zu Söder als Kanzlerkandidat

Angesichts konstant schwacher Popularitätswerte für Parteichef Armin Laschet haben sich mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete offen für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat ausgesprochen. "Wir müssen mit dem antreten, mit dem wir nach Umfragen die besten Chancen haben, und das ist mit großem Abstand Markus Söder", sagte der rheinland-pfälzische CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger dem "Spiegel". "Bei mir an der Parteibasis kenne ich praktisch niemanden, der für Armin Laschet ist." Die Union müsse "alles dafür tun", um im Herbst überhaupt noch zu regieren, mahnte der Finanzpolitiker. "Ich habe keine Lust auf vier Jahre Opposition", sagte Steiniger. 

5.49 Uhr: Containerschiff "Ever Given" im Suezkanal freigelegt

Das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff "Ever Given" ist nach einer tagelangen Blockade freigelegt worden. Das 400 Meter lange Schiff sei wieder in schwimmenden Zustand gebracht worden und werde gesichert, teilte der maritime Dienstleister Inchcape Shipping am frühen Morgen mit. Es blieb zunächst aber unklar, wann die wichtige Wasserstraße wieder zur Durchfahrt freigegeben werden kann.

3.48 Uhr: Beamtenbund: Dem Staat fehlen rund 330.000 Beschäftigte

Beim Bund, den Ländern und Kommunen klafft nach Einschätzung des Beamtenbundes dbb eine Personallücke von fast 330.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. "Der Bedarf wächst seit Jahren um rund zehn Prozent jährlich", sagte der dbb-Vorsitzende Ulrich Silberbach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die demografische Entwicklung treibt eine Abwärtsspirale an, gegen die die Kommunen, die Länder und der Bund viel zu wenig gegensteuern." Allein 145.000 Beschäftigte fehlten in den Kommunen, hier schwerpunktmäßig den Kitas. Mindestens 100.000 Erzieherinnen und Erzieher würden gebraucht, so Silberbach. 45.000 fehlende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien es in der Kranken- und Altenpflege. Ohne Pflege durch Angehörige würde die Altenpflege zusammenbrechen; allerdings sei dabei Kinderarbeit leider an der Tagesordnung. "Es gibt nach Schätzungen rund eine halbe Million Minderjährige, die regelmäßig in der Pflege ihrer Angehörigen zum Teil mit schwerer, immer mit verantwortungsvoller Arbeit im Einsatz sind." 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlten an den Schulen, jeweils 27.000 bei der Bundespolizei und der Steuerverwaltung und 25.000 bei der Polizei in den Ländern.

3.43 Uhr: 185 Schildkröten in einem Koffer auf Flughafen der Galápagos-Inseln

Flughafenmitarbeiter auf den Galápagos-Inseln haben in einem Koffer rund 185 Schildkröten entdeckt. Der Fund sei bei einer Routinekontrolle gemacht worden, teilte das ecuadorianische Umweltministerium im Online-Dienst Twitter mit. Demnach sollten die Tiere auf das ecuadorianische Festland geschmuggelt werden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Umweltminister Marcelo Mata verurteilte "diese Verbrechen gegen das Wildtier- und Naturerbe der Ecuadorianer". 

3.30 Uhr: Kleine britische Exporteure leiden laut Umfrage unter Brexit-Folgen

Die andauernden Handelsprobleme nach dem Brexit machen kleinen Exporteuren in Großbritannien weiterhin zu schaffen. Einer Umfrage zufolge hat fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) seine Ausfuhren in die Europäische Union gestoppt, wie der Branchenverband Federation of Small Businesses (FSB) mitteilte. Vier Prozent hätten ihr EU-Geschäft bereits vollständig aufgegeben, zehn Prozent würden dies erwägen. Einige Exporteure planten, eine Präsenz in einem EU-Staat aufzubauen oder hätten dies bereits getan. Jedes zehnte Unternehmen prüfe den Aufbau von Lagerkapazitäten außerhalb Großbritanniens. Drei Monate nach dem endgültigen Brexit hätten Exporteure weiterhin Probleme mit "unglaublich anspruchsvollem, ungewohntem Papierkram", sagte FSB-Chef Mike Cherry. "Was Kinderkrankheiten sein sollten, droht nun, zu dauerhaften, systemischen Problemen zu werden." Größere Unternehmen hätten die notwendigen Ressourcen. Aber kleinere Händler müssten überlegen, ob Exporte den Aufwand wert sind.

3.04 Uhr: Großbrand in indonesischer Raffinerie - Viele Verletzte

Bei einem Großbrand in einer Raffinerie in Indonesien sind mindestens 20 Menschen verletzt worden. Der Brand war am Morgen (Ortszeit) durch eine Explosion in der Anlage in Indramayu in der Provinz West-Java ausgelöst worden, teilten die Behörden mit. Rund 1000 Menschen, die in der Nähe der Raffinerie lebten, mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Nach ersten ungesicherten Erkenntnissen der Feuerwehr hatte möglicherweise ein Blitzeinschlag das Feuer ausgelöst.

2.10 Uhr: Unionsfraktionsvize Linnemann: Armin Laschet ist jetzt gefordert

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), hat CDU-Chef Armin Laschet zu einem offensiveren Krisenmanagement aufgefordert. "Wir müssen zeigen, dass die Union Corona-Management kann. Bei der Maskenaffäre müssen wir Klarschiff machen und thematisch müssen wir voll in die Offensive gehen. Da ist Armin Laschet jetzt gefordert", sagte Linnemann der "Rheinischen Post". "Wir brauchen einen Deutschland-Plan für das Comeback nach der Krise. Die Union muss die Frage beantworten, wovon wir in Zukunft leben wollen und nicht nur wie."

Die Union war in Umfragen zuletzt stark abgesackt, im neuesten Sonntagstrend der "Bild am Sonntag" auf 25 Prozent. Mitte Januar stand die Union noch bei 36 Prozent.

2.01 Uhr: Agnès Callamard wird neue Generalsekretärin von Amnesty International

Die frühere UN-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche Hinrichtungen, Agnès Callamard, übernimmt ab sofort das Amt der Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. "Wir freuen uns, dass sie die Herausforderung angenommen hat, uns mutig in unsere nächste Etappe zu führen", teilte die Vorsitzende des Internationalen Vorstands von Amnesty, Sarah Beamish, mit. Die "Mischung aus intellektueller Schärfe, tiefgreifender globaler Menschenrechtserfahrung und mutiger Stimme" qualifiziere die 57-jährige Französin für das Amt.

US-Präsident Joe Biden steht im Anzug da und spricht

0.01 Uhr: Biden zeigt sich entsetzt über Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar

US-Präsident Joe Biden hat das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Myanmar scharf verurteilt. "Es ist schrecklich", sagte Biden am Sonntag (Ortszeit) in seinem Heimatstaat Delaware. "Es ist absolut skandalös und nach den mir vorliegenden Informationen sind sehr viele Menschen vollkommen unnötig getötet worden." Am Samstag waren in Myanmar nach UN-Angaben mindestens 107 Menschen - darunter sieben Kinder - von Sicherheitskräften erschossen worden. Örtliche Medien berichteten von 114 Toten. Es war der bislang blutigste Tag der Proteste gegen die Militärherrschaft in Myanmar. Bei neuen Protesten am Sonntag wurden erneut mehrere Menschen getötet.

les / dho / fs DPA AFP

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