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Verbraucher: Neuer Feiertag, Zeitumstellung und mehr Mindestlohn: Das ändert sich im März 2019

Im März kommen einige Änderungen auf Verbraucher zu. So werden Ende des Monats die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Der Mindestlohn auf dem Bau steigt. Und wer einen Garten hat, muss sich ranhalten.

Änderungen im März

Änderungen im März: Zeitumstellung, Gartenarbeit und Mindestlohn auf dem Bau.

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Auch im März gibt es einige Änderungen, die Verbraucher im Blick behalten müssen. So können sich Mütter, deren Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren wurden, über mehr Rente freuen. Gemäß dem von der Bundesregierung beschlossenen Rentenpaket bekommen sie statt 2 nun 2,5 Entgeltpunkte gutgeschrieben. In Euro ausgedrückt bedeutet das: Pro Kind erhöht sich die Rente im Westen um 16,02 Euro brutto, im Osten gibt es pro Kind 15,35 Euro mehr. Wer im Januar oder Februar 2019 in Rente gegangen ist, kann sich freuen, denn hier wurde das Plus schon eingerechnet. Für alle anderen kommt der Zuschlag zum März 2019.

Berlin bekommt einen neuen Feiertag

Der 8. März 2019 wird in Berlin erstmals zum Feiertag. Die Hauptstadt feiert an diesem Tag den Internationalen Frauentag, der auf die Konferenz sozialistischer Frauen zurückgeht, der im Jahr 1910 in Kopenhagen stattfand. Ein Jahr später wurde das erste Mal der Frauentag ausgerufen. In Berlin haben Arbeitnehmer an diesem Tag nun frei. Damit hat Berlin jetzt zehn Feiertage. Zum Vergleich: In Bayern gibt es 14 Feiertage.

Auf dem Bau steigt der Mindestlohn

Wer auf dem Bau arbeitet, kann sich ab März über einen höheren Mindestlohn freuen. Ein Plus von vier Prozent lässt den Stundenlohn auf 12,20 Euro steigen. Auch Facharbeiter bekommen mehr Geld. Mit einem Plus von 1,7 Prozent bekommen sie nun 15,20 Euro im Westen, im Osten wird ab März 15,05 Euro pro Stunde gezahlt.

Gartenbesitzer aufgepasst!

Langsam erwacht die Natur aus dem Winterschlaf. Für Gartenbesitzer heißt das: Wer seine Hecken oder Bäume radikal in Form bringen will (oder sie gar fällen möchte), muss sich ranhalten. Denn laut dem Bundesgartengesetz ist das nur bis zum 1. März möglich. Danach dürfen nur noch leichte "Pflegeschnitte" vorgenommen werden. 

Finanzen, Telefonieren, Fahrverbote: Whatsapp, Kindergeld und Euro-Scheine: Das ändert sich 2019 für Verbraucher
Telefonieren ins EU-Ausland  Die Roaminggebühren für Telefonate, SMS und Surfen mit dem Handy im EU-Ausland sind zwar abgeschafft. Doch wer aus der Heimat ins Ausland telefoniert, muss das teilweise teuer bezahlen. Das soll sich ändern: Voraussichtlich ab dem 15. Mai 2019 wird es Preisobergrenzen geben. Die Gesprächsminute von Handy oder Festnetz soll dann innerhalb der EU maximal 19 Cent kosten, eine SMS höchstens 6 Cent.

Telefonieren ins EU-Ausland

Die Roaminggebühren für Telefonate, SMS und Surfen mit dem Handy im EU-Ausland sind zwar abgeschafft. Doch wer aus der Heimat ins Ausland telefoniert, muss das teilweise teuer bezahlen. Das soll sich ändern: Voraussichtlich ab dem 15. Mai 2019 wird es Preisobergrenzen geben. Die Gesprächsminute von Handy oder Festnetz soll dann innerhalb der EU maximal 19 Cent kosten, eine SMS höchstens 6 Cent.

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Neue Kennzeichen für Mofas

Mofas, die bisher mit einem blauen Kennzeichen über Deutschlands Straßen knattern, brauchen ab März ein neues Kennzeichen - nämlich ein grünes. Das ist nicht so trivial, wie es klingt. Denn wer mit dem alten Kennzeichen über die Straßen flitzt, ist möglicherweise im Falle eines Unfalls nicht versichert. 

Zeitumstellung nicht vergessen!

Ende März 2019 ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt. Das bedeutet: Ihnen fehlt in der Nacht vom 30. auf dem 31. März eine Stunde, denn die Uhren werden vorgestellt. Im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, die Zeitumstellung abzuschaffen. Doch noch gibt es keine Einigung, denn die EU-Staaten können wählen, welche Zeit (Winter- oder Sommerzeit) dann dauerhaft bei ihnen gelten soll. 

Änderungen im August 2018