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Fraport: Weniger Passagiere, weniger Gewinn

Das Krisenjahr 2009 hat dem Flughafenbetreiber Fraport Einbußen gebracht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 8,0 Prozent auf 552,9 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte

Das Krisenjahr 2009 hat dem Flughafenbetreiber Fraport Einbußen gebracht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 8,0 Prozent auf 552,9 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Der Umsatz ging um 6,1 Prozent auf 1,97 Milliarden zurück. Das Nettoergebnis sank um 20,1 Prozent auf 157,3 Millionen Euro. Wie der Konzern schon zuvor bekanntgegeben hatte, war die Passagierzahl in Frankfurt im Gesamtjahr um 4,7 Prozent auf 50,9 Millionen zurückgegangen.

Für 2010 rechnet der Konzern damit, dass die Zahl der Passagiere wieder um 1 bis 2 Prozent zulegt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll auf mindestens 600 Millionen Euro steigen, während beim Nettoergebnis mit einem Rückgang gerechnet wird.

Zum Fraport-Gesamtkonzern gehören neben dem Flughafen Frankfurt auch die Airports in Antalya in der Türkei, in Burgas und Varna (beide Bulgarien) sowie Lima in Peru.

APN / APN