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Getränke: Heißer Sommer fördert den Bierdurst

Die einen stöhnen unter der Hitze, für die anderen ist der trockene Sommer die Rettung: Nach den Absatzrückgängen durch das Dosenpfand atmen die Brauereien auf, der Bierabsatz legte wieder zu.

Weil steigende Temperaturen offenbar den Bierdurst der Deutschen in die Höhe treiben, zeigt sich für die Brauereien am Ende eines katastrophalen ersten Halbjahres ein Hoffnungsschimmer: Immerhin 9,3 Prozent legte der Bierabsatz im Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Laut Statistischem Bundesamt bleibt für die ersten sechs Monate aber unter dem Strich immer noch ein Rückgang um 4,1 Prozent auf 51,4 Millionen Hektoliter.

Absatzrückgänge durchs Dosenpfand

"Schuld an dem Einbruch ist das Dosenpfand", ist Petra Martin vom Statistischen Bundesamt überzeugt. Das zeigt sich vor allem an den normalerweise im Sommer so beliebten Mixgetränken wie Alsterwasser oder Cola-Bier. Weil die meistens in Dosen abgefüllt werden, hatten sie den größten Rückgang zu verzeichnen - zehn Prozent Minus im Vergleich zum ersten Halbjahr 2002. Da konnte auch der heiße Juni nicht mehr viel retten, in dem es für die mit 2,5 Prozent am Gesamtabsatz beteiligten Mixgetränke nur ein mickriges Plus von zwei Prozent gab. "Das war im letzten Jahr mehr, der Trend geht da offenbar zurück", erklärte Martin.

Mixgetränke legten zwar zu...

Dass dieser Trend weniger mit dem Geschmack der Deutschen als mit dem ungeliebten Dosenpfand zu tun hat, zeigen Beispiele von Brauereien, die schon lange verstärkt auf Mehrweg setzen. Die Krombacher Brauerei etwa berichtet für das erste Halbjahr 2002 von "beachtlichen Steigerungsraten" für die meist in Pfandflaschen abgefüllten Bier-Mix-Getränke "Cab" (Cola-Bier) und Radler.

... aber nur als Mehrwegflaschen

"Cab" liege mit acht Prozent im Plus und von dem erst im vergangenen Jahr eingeführten Radler seien im ersten Halbjahr schon 50.000 Hektoliter verkauft worden. Für jedes der beiden Mixgetränken werde Ende 2003 jeweils ein Ausstoß von über 100.000 Hektolitern erwartet. Doch nicht nur mit den Mixgetränken scheint Krombacher ein gutes Beispiel für die Branche zu sein: Auch insgesamt kann sich die südwestfälische Brauerei entgegen dem Trend über 7,4 Prozent Zuwachs freuen - offenbar vor allem dank des nur sehr kleinen Einweg-Bereichs.

Mehrweg-Flaschen werden knapp

Dagegen klagt die Holsten Brauerei, die bislang stark auf Dosen setzte, über dramatische Absatzeinbrüche. Vor allem die Marke Holstein hat nach Branchen-Schätzungen im ersten Halbjahr Rückgänge um 23 Prozent hinnehmen müssen. Doch anders als etwa Krombacher kann Holsten die Rückgänge bei Dosen kaum mit dem Mehrweg-Bereich wettmachen. Denn ein schlichtes Umsteigen ist wegen der derzeitigen Engpässe bei Mehrweg-Gebinden kaum möglich. Viele Brauereien klagen schon darüber, dass wegen des Mangels an Flaschen das Bier nicht in der gewünschten Menge ausgeliefert werden kann.

Verpackung wichtiger als Inhalt?

Dass mittlerweile die Mehrweg-Verpackung fast wichtiger sein kann als der Inhalt, zeigt in diesem Sommer die neue Biersorte "Beck's Gold". Immerhin hat die Bremer Brauerei damit das Kunststück fertig gebracht, aus dem in den letzten Jahren vor allem bei jungen Leuten etwas angestaubt wirkten deutschen Bier wieder ein angesagtes Szenegetränk gemacht zu haben. Die Brauerei Beck's zeigt sich selbst überrascht von dem Erfolg, der weit über den Erwartungen liege, wie es dort heißt.

Wettergott ist 'Verkäufer Nr. 1'

Bei der Branche ist man jedenfalls bemüht, das bis Mai aufgelaufene Absatzminus von acht Prozent nicht zu schwer zu nehmen und sich lieber über das Plus im Juni zu freuen: "Der Wettergott ist und bleibt der Verkäufer Nummer Eins für die deutsche Brauwirtschaft", erklärte Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. Damit sei für ihn der Beweis erbracht, "dass sich der Verbraucher nicht vom Bier abwendet".

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(