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Hauptversammlung Freenet-Vorstand gewinnt Machtkampf

Die Großaktionäre sind gescheitert, der Vorstand darf weitermachen. Die Hauptversammlung des Hamburger Internetdienstleisters Freenet sprach in einem Sitzungsmarathon der jetzigen Führungsmannschaft das Vertrauen aus.

Beim Telekomunternehmen Freenet sind die Großaktionäre Drillisch und United Internet mit dem geplanten Sturz der Konzernspitze gescheitert. Damit kann der umstrittene Eckhard Spoerr Vorstandschef bleiben.

Auf der Hauptversammlung in Hamburg stimmten die Aktionäre am Freitagabend mit 64 Prozent gegen einen Antrag von den Großaktionären United Internet und Drillisch, dem vierköpfigen Vorstand das Vertrauen zu entziehen. Die Veranstaltung hatte sich stundenlang hingezogen.

Für den Fall einer Zustimmung hatte Spoerr seinen Rücktritt angekündigt. Auf dem Aktionärstreffen hatten Anleger die Führungsmannschaft um Spoerr wegen der Übernahme von Debitel zum Teil heftig kritisiert und Freenet fehlende Transparenz bei dem milliardenschweren Kauf vorgeworfen.

DPA/Reuters DPA Reuters

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