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Test gestartet: Köttbullar für zu Hause: Ikea liefert jetzt auch Essen

Der Möbelgigant Ikea experimentiert mit dem Einstieg in den Food-Lieferservice. Seit dem 10. Januar testen die Schweden das Angebot - denn das Geschäft mit gelieferten Snacks brummt.

Ikea Restaurant

Köttbullar von Ikea: Das Möbelhaus liefert nun auch Essen

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Das Restaurant bei Ikea hat sich längst zu einem Umsatztreiber entwickelt. Dass die Menschen, die in die Ikea-Einrichtungshäuser strömen, auch gerne bei den günstigen Snacks zugreifen, zeigt sich inzwischen auch die Bilanz: 239,6 Millionen Euro Foodservice-Umsatz in Deutschland vermeldet Ikea für das Geschäftsjahr 2018 - ein Plus von vier Prozent. Der Möbelkonzern hat es inzwischen auch in die Top-10 der größten Gastronomie-Unternehmen in Deutschland geschafft.

Nun geht Ikea noch einen Schritt weiter. Im niederländischen Groningen experimentiert der Konzern mit der Auslieferung von Essen. Dazu hat man sich den lokalen Lieferservice Thuisbezorgd.nl als Partner gesucht. Kunden können ausgewählte warme Gerichte, Desserts, Wraps, Kekse und Getränke, aber auch das beliebte 1-Euro-Frühstück zwischen 12 und 20 Uhr bestellen, berichtet "food-service". Seit dem 10. Januar 2019 ist das Angebot in der Testphase, die rund 16 Wochen lang laufen soll, so das Fachportal.

"Der Test in Groningen dauert 16 Wochen. Dann sehen wir, ob es ein Interesse gibt, den Service auszuweiten und welche Gerichte beliebt sind", sagte Ikea-Sprecherin Iris Midavaine der Internetseite ad.nl. "In Groningen ist unser Standort ziemlich nah am Zentrum. Wir müssen uns überlegen, wie wir Essen in Städten liefern können, wo das nicht so ist." Die Sprecherin fügt an, dass die ersten Reaktionen positiv seien. 

Ikea testet Food-Angebot

Der Ikea-Store-Manager in Groningen, Stefan Kroes, sieht in diesem Schritt eine logische Weiterentwicklung des Angebots."Unsere Möbel kann man bereits online bestellen. Warum also nicht ausprobieren, ob das mit unserem beliebten Food-Angebot ebenfalls funktioniert", sagt Kroes zu "food-service".

Essen bestellen liegt im Trend

Der Markt für Essenslieferungen wächst zwar, ist aber auch hart umkämpft. Laut Statista wird der Umsatz im Segment Online Food Delivery 2019 etwa 1,8 Millionen Euro betragen - das ist ein Plus von rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem Restaurants, die ihr Essen zu Kunden nach Hause liefern lassen, profitieren von diesem Trend. Für das Jahr 2019 wird erwartet, dass die Zahl der Bestellkunden auf rund 15,4 Millionen Menschen in Deutschland steigt. Das wäre ein Plus von über fünf Prozent. Ob Ikea auch in Deutschland den Lieferservice ausprobieren wird, ist nicht bekannt. 

Gewiefte Strategie: Aus diesem Grund verkauft Ikea seine Hot Dogs für einen Euro


kg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.