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LED-Lampen im Test: Stiftung Warentest: Diese sieben LEDs sind wirklich "sehr gut"

Früher waren LEDs funzelige Leuchten mit fiesem Licht. Inzwischen gibt es viele helle Modelle - und auch die Stiftung Warentest ist zufrieden. Selten gab es in einem Test so viele Gewinner.

LED bei Stiftung Warentest: Sieben Leuchten sind "sehr gut"

LED bei Stiftung Warentest: Sieben Leuchten sind "sehr gut"

Erst die Glühbirne, dann die Energiesparlampe, jetzt LED: Die Evolution der Leuchten lässt Verbraucher vor allem Energie  - und somit Geld sparen. Allerdings: Wirklich zufrieden waren die wenigsten mit dem Licht. Bei den Energiesparbirnen war das Licht funzelig, LEDs waren lange lichtschwach und die Lichtfarbe kalt und ungemütlich. Doch die Zeiten sind vorbei - längst gibt es preisgünstige LEDs, die die Räume gut ausleuchten.

Stiftung Warentest hat 20 LED-Birnen mit einem E27-Schraubsockel getestet. Fünf davon konnten eine 100-Watt-Glühbirne ersetzen, bei den übrigen 15 waren es Alternativen für 75-Watt. Geprüft wurden die Lichttechnik und Energieeffizienz und die Deklaration. Darüber hinaus führten die Warentester einen Praxistest durch, in dem die LEDs auch eine Dauerprüfung überstehen mussten. Das Ergebnis ist erfreulich: Alle 20 Lampen sind mindestens mit "Gut" bewertet worden, sieben LEDs bekommen sogar die Bestnote "Sehr gut". Durchgefallen ist damit keine Lampe im Test.

Das sind die besten LEDs

Besonders überzeugen konnte die Tester die Bioledex Aarxa (7 Euro), die Lightme LED (13 Euro) und die Medlitec LED-Lampe mit integriertem Dimmer (10 Euro). Alle drei Leuchten bekamen die Note 1,4. Auch Leuchten von Ikea (1,5), Hornbach (2,0) und aus der Drogerie Müller (1,6) wurden geprüft und erzielten gute Ergebnisse. 

Einziges Ärgernis bei LED-Leuchten ist die Dimmbarkeit, bemängeln die Warentester. Denn nicht bei allen LEDs, die als dimmbar gekennzeichnet sind, klappt das auch problemlos. "Je nach Dimmer kann es zu Flimmereffekten und Geräuschen kommen", so die Tester. Sie empfehlen, beim Dimmerkauf darauf zu achten, dass dieser auch ausdrücklich für LEDs empfohlen wird. 

LEDs für die Außenbeleuchtung

Tipp der Warentester: Tauschen Sie als erstes die Leuchten aus, die häufig im Einsatz sind. Alte Glühbirnen oder Energiesparlampen, die noch übrig sind, können auch in Abstellkammern oder im Keller zum Einsatz kommen, wo selten Licht benötigt wird. Und: LEDs schwächeln nicht bei bei der Außenbeleuchtung, wenn es draußen im Winter kalt wird.

Unter www.test.de finden Sie den gesamten Test und eine umfassende LED-Datenbank gegen Gebühr. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.