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Arbeitsniederlegung: Öffentlicher Dienst mit weiteren Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde

Bald geht es zum dritten Mal an den Verhandlungstisch, davor ruft der öffentliche Dienst weiter zu Warnstreiks auf. Am Dienstag werden tausend Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Ob es im Tarifkonflikt bald zu einer Einigung kommt, ist weiterhin fraglich.

Der öffentliche Dienst streikt weiter: Länderbeschäftige demonstrieren in der Innenstadt von Hannover

Länderbeschäftigte demonstrieren in Hannover. Der öffentliche Dienst geht der vorerst letzten Tarifverhandlung entgegen

Es wird nicht ruhiger beim öffentlichen Dienst der Länder: Die Positionen im Tarifkonflikt scheinen immer noch verhärtet, nun rufen die Gewerkschaften zu neuen Warnstreiks auf, um den Druck vor der anstehenden dritten Verhandlungsrunde zu erhöhen. Während es heute nur kleinere Aktionen geben soll, sind am Dienstag noch einmal mehrere tausend Beschäftigte zu Warnstreiks aufgerufen.

Öffentlicher Dienst streikt in mehreren Bundesländern

Schwerpunkte soll es laut Verdi in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt geben. In Berlin sollen die Arbeitsniederlegungen am Mittwoch fortgesetzt werden. Am selben Tag sind laut Verdi auch die Landesbediensteten in Thüringen zu Warnstreiks aufgerufen.

Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde soll am Donnerstag und Freitag (16./17. Februar) in Potsdam stattfinden. Bisher haben die Arbeitgeber - die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) - noch kein Angebot vorgelegt. Verdi fordert Verbesserungen in einem Gesamtvolumen von sechs Prozent. Die Arbeitgeber lehnen dies als viel zu hoch ab.

sve / DPA