HOME

App-Hype: Dank Pokémon Go klingeln die Kassen bei Restaurants und Händlern

Pokémon Go lässt die ganze Welt auf Jagd nach den kleinen Monstern gehen. Ein Hype, an dem auch Restaurants, Geschäfte und Cafés mitverdienen wollen.  

Pokémon Go füllt Restaurants und Geschäfte

Pokémon Go lässt bei Restaurants und Geschäften die Kasse klingeln.

Die Welt ist im Pokémon-Fieber: Die neue Spiele-App, die nun auch in Deutschland gestartet ist, wächst sich zum handfesten Hype aus. Auf Straßen und Plätzen, Einkaufspassagen und Parks irren Pokémon-Jäger mit gezückten Smartphone umher (Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum Spiel). Eine lukrative Kundengruppe, die angelockt werden will, denken sich Händler und Restaurants. Sie machen ihre Läden zu Pokémon-Hotspots - eine Strategie, die voll aufgeht.

Pokémon Go als Marketing-Instrument

Die Pokémon-App ist zunächst kostenlos. Doch es gibt die Möglichkeit von In-App-Käufen. Dort kann man sich eine "Lure" kaufen, um seltene Pokémons anzulocken. Das kostet dann einen Euro und hält 30 Minuten. Die angelockten Monsterchen sehen dann auch andere Spieler in der Umgebung - und kommen ebenfalls dorthin. Für Ladenbetreiber oder Gastronomen ein perfektes Marketing-Instrument, um spielbgeisterte Kunden ins Geschäft zu locken.

Kunden locken mit Pokémon Go 

So investierte eine Pizzeria in New York am vergangenen Wochenende zehn Dollar in diesen Trick - und die Umsätze stiegen um 75 Prozent, berichtet der US-Sender CNBC. Ein China-Restaurant in Sydney wirbt mit täglichen Pokéman-Aktionen zur Mittagszeit und am Abend. Auch auf Reddit jubeln die Firmen. "Für 100 Dollar bekommst du 170 Lures und 85 Stunden unfassbaren Traffic. Wenn du eine Bar in einer Studentenstadt oder oder City hast, ist das das beste Investment, was du derzeit machen kannst", schreibt eine Userin. Auch spezielle Pokémon-Menüs werden angeboten.

Pokémon Go während Wettervorhersage


In Washinton musste sich ein Restaurant-Manager aber erstmal informieren, was sich hinter dem Pokémon-Hype verbirgt. "Meine Angestellten erklärten mir, dass wir ein Pokémon-Hotspot sind." Inzwischen erkennt er ganz klar, welche seiner Kunden Pokémon-Spieler sind. "Sie kommen in großen Gruppen", erzählt der Manager gegenüber "Food.Mic". Und würden meist kurz draußen vor der Tür umhergehen, bevor sie ins Lokal kämen. Klar: Die Jäger checken die Beute. 

kg
Themen in diesem Artikel