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stern-Gespräch

Digitale Überwachung: Harvard-Professorin erklärt, wie Facebook, Google und Co. den freien Willen killen

Empört euch! Harvard-Professorin Shoshana Zuboff hält das Geschäft der Internetkonzerne mit unseren Daten für Überwachungskapitalismus – und ruft zum Widerstand auf.

Harvard-Professorin Shoshana Zuboff über Facebook, Google und Co.

Google? Facebook?

Das war nur der Anfang, warnt Harvard-Professorin Zuboff. Hinter der Überwachung steckt eine wirtschaftliche Logik – und sie breitet sich aus.

Professor Zuboff, kennen Sie Deoxys, Mewtu oder Simsala?

Nein.

So heißen Monster bei dem Handyspiel Pokémon Go.

Ach so. Nein, die Namen kenne ich nicht. Aber ich weiß, was diese Monster tun: Sie verlocken Spieler dazu, private Daten zu verraten. Wann gehen sie wohin? Und sie steuern die Spieler, denn die gehen gezielt an Orte, wo es Monster gibt. Niantic, die Firma hinter Pokémon Go, verdient so ihr Geld. Sie verkauft sogenannte Pokéstops an Geschäfte, an einen McDonald's oder an eine Pizzeria – und die bekommen Laufkundschaft. Das Spiel ist Teil eines ökonomischen Systems, das ich Überwachungskapitalismus nenne.

Karl Marx schrieb: "Kapital ist verstorbene Arbeit, die sich nur vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und umso mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt." Was genau saugen Überwachungskapitalisten ein?

Sie öffnen die Tür zu unserem Leben, kommen herein und saugen unsere privaten Erlebnisse aus uns heraus. Diesen Rohstoff übersetzen sie in Nullen und Einsen, ohne zu fragen, um dann mit ausgefeilten Computertechnologien Vorhersagen über unser Verhalten daraus zu gewinnen. Pokémon Go weiß, wohin wir gehen werden, weil es uns dorthin führt – dieses Wissen wird auf neuen Vorhersage-Märkten verkauft.

Google ist für Sie die Wiege des Überwachungskapitalismus. Und Sheryl Sandberg, jetzt Facebooks Nummer zwei, eine Art Ur­Überwachungskapitalistin. Sie nennen sie sogar "Typhus Mary". Was hat Typhus damit zu tun?

"Typhus Mary" war eine Köchin, die im späten 19. Jahrhundert von Irland nach New York City auswanderte. Sie trug den Typhuserreger in sich, steckte andere an und löste einen Ausbruch der Krankheit aus. Sie ist eine Metapher für den Ursprung von etwas, was sich ausbreitet – und nicht unbedingt gut ist. Sandberg hat das Geschäftsmodell der auf den Einzelnen abgestimmten Werbung bei Google eingeführt, das Prinzip des Überwachungskapitalismus. Dann ist sie zu Facebook gewechselt, um dort das Gleiche zu tun. Deswegen nenne ich sie "Typhus Mary".

Sieben Jahre lang hat Zuboff, emeritierte Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Harvard Business School, an ihrem neuen Buch gearbeitet. 

Sieben Jahre lang hat Zuboff, emeritierte Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Harvard Business School, an ihrem neuen Buch gearbeitet. 

Was Sie mit einer ansteckenden Krankheit gleichsetzen, nennen andere schlicht Datenwirtschaft – und halten es für einen Segen, für einen Wachstumsmotor. Die Unternehmensberater von McKinsey glauben sogar, dass die Kombination aus großen Datenmengen und künstlicher Intelligenz die Wirtschaft bis 2030 weltweit um 16 Prozent zusätzlich wachsen lässt. Eigentlich doch super.

Wenn McKinsey oder andere so etwas behaupten, dann ist das entweder ideologisch naiv, oder sie lassen absichtlich außer Acht, was hier gesellschaftlich auf dem Spiel steht. Wir zahlen mit Informationen über unser Leben. Überwachungskapitalisten erklären unser ganzes Menschsein einseitig zu ihrem frei verfügbaren Rohstoff.

Ihre Produkte können uns nützen. Selbstfahrende Autos werden unsere Straßen sicherer machen, künstliche Intelligenz wird uns helfen, Krankheiten– Krebs – früher zu entdecken. Und Amazons Alexa spielt meine Lieblingsmusik.

Sie setzen die Technologie mit der Logik des Überwachungskapitalismus gleich. Klar kann man große Datenmengen – Big Data – nutzen, um der Gesellschaft zu helfen, den Krebs zu bekämpfen oder die Klimakrise. Aber dazu brauchen wir keinen Überwachungskapitalismus. Die Überwachungskapitalisten nutzen ihre geheimen Datenwelten ja gerade nicht, um solche Probleme zu lösen. Sie nutzen sie, um Geld zu verdienen.

Ein Amazon­-Manager hat mir gesagt: Künftige Generationen werden sich nicht vorstellen können, in Häusern zu leben, mit denen sie nicht sprechen können, die keine Ohren und keine Augen haben. Er hält digitale Diener wie Alexa für Fortschritt.

Das ist eine der großen Lügen der Überwachungskapitalisten. Wir sollen glauben, dass ihr Tun die unvermeidliche Folge von digitaler Technik ist, dass die digitale Welt eine Welt der Überwachung sein muss. In Wahrheit ist das Digitale sehr wohl ohne Überwachung vorstellbar – digital ausgerüstete Häuser ohne den Abfluss von Daten etwa. Nur der Überwachungskapitalist kann nicht ohne das Digitale sein.

Also ist meine Alexa doch nur ...

... ein Teil der Datenlieferkette, verkleidet als freundliche Helferin, die sich um Ihre Anliegen kümmert.

Aber ich weiß doch, dass sie zuhört.

Aber Sie wissen nicht, wann sie Ihnen zuhört und was Alexa mit Ihren Daten anstellt. Genau so funktioniert Überwachungskapitalismus: wie ein Einwegspiegel. Die sehen uns, aber wir sehen sie nicht. Die wissen alles über uns, aber wir wissen wenig über sie und ihre Methoden, ihre Maschinen, ihre Algorithmen.

Was bedeutet das für die Gesellschaft?

Es kommt zu einer extremen Elitenbildung. Denn so eine ungleiche Verteilung von Wissen hat es in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben. Das schafft eine neue Dimension der sozialen Ungleichheit – und ein gewaltiges Machtgefälle. Meine Beobachtungen ähneln dem, was der französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty in seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" festgestellt hat: Nur einige wenige profitieren vom Wachstum. Wir werden zurückkatapultiert in ein feudales Zeitalter. Ähnlich ist es beim Überwachungskapitalismus. Er kontrolliert Wissen und Macht so, wie wir es von vormodernen Gesellschaften kennen.

Warum lassen wir das zu?

Es gibt viele Gründe, warum die Überwachungskapitalisten in den vergangenen zwei Jahrzehnten ziemlich ungehindert tun und lassen konnten, was sie wollten. Einer davon ist die Geheimhaltung. Sie haben alles getan, um uns ahnungslos zu halten, um dann im rhetorischen Nebel von Beschönigungen und Verschleierungen gedeihen zu können.

Die Gründer von Google und Facebook haben uns reingelegt?

Die haben so getan, als seien sie unsere Freunde und nicht profitorientierte Firmen, als würden sie uns stark machen, uns befreien. Ich habe eine Zeit lang Lehrbücher von großen Zauberern gelesen. Irreführung ist der Kern eines jeden Zaubertricks. Das Publikum merkt nicht, was wirklich geschieht, weil der Zauberer die Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenkt. Eric Schmidt von Google sagte einmal: "In der Wirklichkeit bewahren Suchmaschinen Informationen eine Weile auf." Suchmaschinen! Was für ein brillanter Streich in Sachen Irreführung. Denn es sind nicht Suchmaschinen, die private Daten horten. Es sind Überwachungskapitalisten.

Schmidt hat auch etwas Interessantes zum Datenschutz gesagt. "Wenn Sie nicht wollen, dass irgendjemand weiß, was Sie tun, dann sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun." Das ist ein bekanntes Argument: Wenn du nichts zu verbergen hast, brauchst du dich nicht zu sorgen.

Die Bemerkung war obszön und töricht. Sie hat offenbart, was sich Überwachungskapitalisten wünschen: eine total transparente Menschheit. In Wahrheit ist es jedoch so: Wenn du nichts zu verbergen hast, bist du ein Nichts. Leider haben zu viele Menschen die Sicht der Überwachungskapitalisten hingenommen. Sie sind wie der Frosch, der im Wasser sitzen bleibt, das langsam zu kochen beginnt.

Weil's lange so schön bequem ist?

Weil die Überwachungskapitalisten mit ihren Diensten tief liegende Bedürfnisse in unseren Gesellschaften befriedigen. Unsere Leben sind hoch individualisiert, geprägt vom ständigen wirtschaftlichen Wettbewerb – wir brauchen Hilfe, um mit dieser Komplexität klarzukommen.

Früher konnten sich nur die Reichen Diener leisten. Jetzt gibt's persönliche, digitale Diener für jeden, für die Masse. Das ist doch Fortschritt.

Die Reichen mussten nie das zahlen, was die Massen für die Illusion von Hilfe zahlen müssen. Ihr Privatleben wurde nie ausgesaugt, ihre Entscheidungsgewalt nie so unterlaufen, das Fundament ihrer menschlichen Autonomie nie so ausgehöhlt.

Video: Barley begrüßt Entscheid gegen Facebook

Sie haben keine digitalen Assistenten zu Hause, richtig?

Oh, nein. Habe ich nicht.

Verfolgt der Überwachungskapitalismus so etwas wie ein ultimatives Ziel?

Anfangs ging es nur darum, möglichst viele Daten zu sammeln, um bei Vorhersagen auch noch so kleine Fehler auszumerzen. Aber dann haben die verstanden, dass man Verhalten am besten vorhersagen kann, wenn man eingreift. Pokémon Go und seine Monster zeigen das gut. Ursprünglich hat Google das Spiel entwickelt. Es ist ein groß angelegtes Experiment, um zu testen, wie man die Bevölkerung steuern kann, um damit Geld zu verdienen, ein Vorspiel, um die Methoden auf Städte zu übertragen, auf Regionen, auf Gesellschaften. Das Ziel der Überwachungskapitalisten ist nicht mehr nur, automatisch Informationen zu sammeln und zu verarbeiten. Sie versuchen jetzt, uns zu automatisieren und die Natur des Menschen zu verändern.

Und der freie Wille?

Wird gekillt. Für die Demokratie ist das tödlich, weil Rechenleistung, die Illusion eines unvermeidlichen, effizienten Ergebnisses, weil dieser Absolutismus jeden Streit und jeden Konflikt erstickt. Mit dieser Logik haben die Überwachungskapitalisten das Digitale gekapert. Und sie sind dabei, die Gesellschaft zu kapern.

Mit welchem politischen Ziel?

Politik? Ist ihnen egal. Die sind radikal gleichgültig, interessieren sich nur für Daten. Ob die von einer Terrorgruppe stammen oder von zwei Menschen, die sich verlieben, ist dabei einerlei.

Also eine Big-Brother-Gesellschaft?

Es ist eine andere, neue Form von Macht. Totalitäre Macht wirkte sehr direkt. Sie fußte auf unmittelbarer Gewalt, Terror, Mord, zielte darauf ab, den Einzelnen zu kontrollieren. Die instrumentäre Macht, wie ich sie nenne, der Überwachungskapitalisten funktioniert anders: Aus der Distanz, durch das digitale Medium, sie verfolgt wirtschaftliche Ziele. Ich nenne das den Big Other.

Auf der anderen Seite wächst die Zahl der Menschen, die vor dieser Entwicklung warnen. Dave Eggers' Roman "The Circle" ist sogar verfilmt worden. Und es gibt auch Widerstand. Facebooks Datenskandale haben die Firma in Verruf gebracht, Google kassiert in Europa eine Strafe nach der anderen. Sind wir nicht eigentlich schon an einem Wendepunkt?

Richtig ist, dass mehr Menschen denn je das mulmige Gefühl haben, dass es da ein großes Problem gibt. Nur können wir das Problem noch nicht benennen.

Video: Facebook soll sich einschränken

Wir können Firmen und Personen benennen. Sheryl Sandberg wird dafür kritisiert, wie sie mit Facebooks Skandalen umgegangen ist, etwa im Fall Cambridge Analytica.

Der Fall Cambridge Analytica ist aufschlussreich. Die Firma übernahm das Prinzip des Überwachungskapitalismus, wandelte es ab und nutzte es für politische Ziele. Die Logik des Überwachungskapitalismus wird längst jenseits von Sandberg, Google und Facebook angewandt, auch jenseits des Silicon Valley und der Tech-Welt. Diese Logik ist fester Bestandteil der Versicherungswirtschaft, des Gesundheitssystems, der Finanzwelt, der Bildung, des Einzelhandels, der Autoindustrie.

Die Digitalkonzerne haben sich offen gegenüber Kritik gezeigt. Wir sprechen hier in Brüssel, in einem Hotel direkt neben dem Grand Place. Gerade war Nick Clegg in der Stadt, Facebooks neuer Cheflobbyist. "Wir treten jetzt in eine neue Phase von Reform, von Verantwortung und Wandel ein", hat er gesagt. Die Botschaft lautet: Wir haben verstanden.

Diese Firmen haben in der Vergangenheit auf globale Ausbrüche von Widerstand immer sehr systematisch reagiert. Es ist ein Kreislauf. Es gibt Kritik, sie holen sich neue Leute. Die sprechen die Kritik an, geloben Besserung. Und dann setzen sie darauf, dass sich Nutzer an das gewöhnen, was sie ursprünglich kritisiert haben. Sie führen dieselben Funktionen einfach neu ein, etwas geändert, mit neuem Namen, mit einem neuen Auftritt. Ich würde da nicht vorschnell urteilen.

Das funktioniert nicht immer. In Europa müssen sich jetzt alle der Datenschutzgrundverordnung unterwerfen.

Das ist ein großer Schritt vorwärts, ja. Europa ist im Kampf gegen den Überwachungskapitalismus an vorderster Front, der einzige Ort, an dem die Demokratie beginnt, sich zu verteidigen. Trotzdem wird die Datenschutzgrundverordnung alleine nicht ausreichen.

Robert Habeck, der Chef der deutschen Grünen, ist jetzt raus aus Twitter und Facebook. Ist Schlussmachen richtig?

Ich habe Facebook nie genutzt, also kann ich gar nicht rausgehen. Aber Sozialwissenschaftler, die sich mit Facebook beschäftigen, kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Wenn Ihnen Ihre geistige Gesundheit wichtig ist, dann ist Facebook nicht kompatibel.

Sind Ihre Kinder nicht bei Facebook?

Mein Junge war dabei, bis er die ganze Geschichte hörte. Meine Tochter nicht. Meine Kinder sind in Maine aufgewachsen. Sie lieben die Natur, unser Leben hängt nicht von den elektrischen Berührungspunkten ab. Körperlichkeit ist das beste Gegengift gegen Facebook.

Raus in den Wald also?

Nicht nur. Der Begriff Suche, zum Beispiel, beschrieb früher eine existenzielle Reise, die uns zu unserer Identität führte und Sinn schuf. Wir entdeckten auf dieser Reise Werkzeuge, mit denen wir unsere Zukunft gestalten konnten. Auch der Begriff Freund bedeutet mir viel, aber in einem ganz anderen Sinn, als das in sozialen Medien transportiert wird. Einen anderen Menschen als Freund oder als geliebtes Gegenüber wahrzunehmen, das heißt, seine Gegenwart zu erfahren. Die Überwachungskapitalisten haben die Bedeutung dieser Begriffe verdorben.

Video: Trotz Skandalen: Facebook steigert Gewinn und Nutzerzahl

Also raus aus Facebook. Und weiter?

Freunden Sie sich nicht mit Alexa an. Fügen Sie dem Strand kein weiteres Sandkorn hinzu. Seien Sie Sand im Getriebe, erzeugen Sie Reibung. Das große Ganze müssen wir allerdings gemeinsam anpacken.

Wie stellen Sie sich das vor?

Ein grundlegender Wandel der öffentlichen Meinung kann unsere demokratischen Institutionen zu neuen Gesetzen zwingen, um die Mechanismen des Überwachungskapitalismus zu stören. Wir brauchen neue Formen des kollektiven Handelns – ähnlich Tarifverhandlungen und dem Streik, die geholfen haben, den Kapitalismus im vergangenen Jahrhundert zu zähmen. Wir brauchen neue Wettbewerber, Allianzen neuer Firmen, die entschlossen sind, eine gerechtere, inklusive Vorstellung von der digitalen Zukunft zu verfolgen. Und wir brauchen eine neue Generation von Investoren, die begreifen, dass das Kapital der Überwachungskapitalisten hochgiftig ist, toxisch, die Firmenbewertungen ändern – und diese pathologische wirtschaftliche Logik verwerfen.

Streik? Das klingt nach Aufstand. Aber wie wollen Sie die Massen mobilisieren? Digitale Dienste machen doch alles bequemer. Und wer rebelliert schon gegen ein bequemeres Leben?

Mit dem Überwachungskapitalismus ist es wie mit Atomkraftwerken oder selbst der Klimakrise: Die Risiken sind lange unsichtbar. Wir fühlen uns hilflos und entmutigt, niemand wagt es, den Fortschritt infrage zu stellen. Aber wenn wir die Überwachungskapitalisten weiter machen lassen, dann leben wir bald in Google-Städten, in denen Rechner Politik ersetzen und Statistiken Gesetze, in denen Bürger des Geschäfts wegen wie Viehherden herumgetrieben werden. Uns droht auch eine Art Endspiel, dann nämlich, wenn autoritäre Regime mit dem Überwachungskapitalismus verschmelzen.

Wie in China, wo die digitale Überwachung mit einem Belohnungssystem für Wohlverhalten gekoppelt wird?

Eine Variante dieses dystopischen Endspiels erleben wir dort, ja. Aber im Westen gibt es auch Ansätze. Wenn Sie nicht so oder so Auto fahren, geht die Versicherungsprämie hoch, wenn Sie nicht oft genug joggen, zahlen Sie einen höheren Beitrag zur Krankenversicherung. Irgendwann werden wir die Anhäufung von Wissen und Macht nicht länger hinnehmen. In den Beziehungen zwischen der britischen Krone und den amerikanischen Kolonien verstanden die Kolonisten irgendwann, wie gleichgültig dem König ihre Rechte und ihre wirtschaftlichen Interessen waren. Aus Protest warfen sie Teekisten in das Wasser des Bostoner Hafens.

Eine Tea Party gegen Datensammler?

Ich bin voller Hoffnung. Als demokratische Gesellschaften haben wir viel Erfahrung darin, die Exzesse des rohen Kapitalismus zu bezähmen. Wir haben das schon einmal geschafft. Und es gibt keinen Grund, warum wir es nicht wieder schaffen sollten.

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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.