HOME

Richemonts steigender Umsatz: Schweizer Uhren und Schmuck boomen in Asien

Auch im dritten Quartal konnte das Genfer Unternehmen für Luxusartikel seinen Umsatz weiter steigern. In Asien sind die Verkäufe um 57 Prozent gestiegen.

Die hohe Nachfrage nach teuren Uhren und Schmuck in Asien hat dem Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont auch im dritten Quartal 2010/11 glänzende Wachstumsraten beschert. Wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht, steigerte der Genfer Konzern den Umsatz um rund ein Drittel auf 2,11 Milliarden Euro. Ohne den positiven Währungseinfluss hätte sich ein Plus von 23 Prozent ergeben, wie Richemont am Montag mitteilte. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,987 Milliarden Euro gerechnet. Allein in Asien konnte Richemont die Verkauferlöse ohne Berücksichtigung des Währungseffekts um 57 Prozent steigern. Auch das Retail-Geschäft legte dank der Übernahme der britischen Online-Modekette Net-a-Porter um knapp ein Drittel zu. Richemont stellt unter anderem Schmuck der Marke Cartier, Jaeger-LeCoultre-Uhren und Montblanc-Füllfederhalter her.

Allerdings blickt der Konzern etwas vorsichtiger in die Zukunft: Aufgrund des starken Anziehens der Verkäufe im vierten Quartal 2009/10 rechnet Richemont mit einem "herausfordernden" Schlussquartal. Zudem werde die Stärke des Schweizer Franken die Bruttomarge des überwiegend in der Schweiz produzierenden Konzerns belasten.

Die Richemont-Aktie reagierte auf den nach Einschätzung von Analysten trüben Ausblick mit einem Abschlag von 2,4 Prozent.

Reuters / Reuters
Themen in diesem Artikel