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Facebook-Post: Eine dm-Mitarbeiterin ging zu Rossmann - und erlebte einen Albtraum

Eine dm-Mitarbeiterin wollte privat bei Rossmann einkaufen. Doch dazu kam es nicht - es wurde ihr "ganz persönlicher Albtraum". Doch Rossmann hat eine gute Erklärung für das Vorgehen der Mitarbeiter.

dm-Mitarbeiterin wollte bei Rossmann einkaufen

Eine dm-Mitarbeiterin wollte bei Rossmann einkaufen. Doch sie erlebte einen Albtraum, berichtet sie (Symbolfoto).

Eigentlich wollte Giannina Zentrich bei Rossmann einkaufen. Es gab einige Produkte im aktuellen Werbekatalog, da wollte sie zugreifen, berichtet Zentrich in einem Facebook-Post. Dass sie selbst bei der Konkurrenz-Drogeriemarktkette dm arbeitet, war für sie kein Hinderungsgrund. "Ich beabsichtigte viele Produkte aus der aktuellen Werbung zu kaufen", so Zentrich. Aber auch einige Hausmarkenprodukte wollte sie kaufen. "Ich wollte sie für mich, meine Mutter, für einige Bekannte in den Niederlande wo die Produkte deutlich teurer sind und hatte den Wagen dementsprechend voll", so Zentrich.

Doch zum Einkauf kam es nicht. Zunächst hatte Zentrich ihren Einkaufswagen offenbar zu voll geladen, denn sie wurde an der Kasse darauf aufmerksam gemacht, dass sie von jeden Produkt nur drei Exemplare kaufen dürfe. "Nun gut, gesagt - getan. Ich minimierte meinen Einkauf und legte je Produkt 3 Exemplare auf das Kassenband. Dann begann mein ganz persönlicher Albtraum", schreibt Zentrich.

dm-Mitarbeiterin darf nicht einkaufen

Denn plötzlich brüllte jemand: "Bonabbruch, sofort Storno. Diese Kundin bekommt hier Nichts!", beschreibt Zentrich die Situation. Eine Rossmann-Mitarbeiterin sei lauthals schreiend aus dem Lager gekommen. Zentrich habe sich nicht angesprochen gefühlt und einfach weiter ihren Einkauf auf das Warenband gelegt. Sie tippte auf einen Ladendieb - bis die brüllende Frau plötzlich neben ihr gestanden habe. 

In ihrem Facebook-Post berichtet Zentrich, wie man sie in der Rossmann-Filiale gedemütigt habe. Selbst ein klärendes Gespräch mit dem Kundenservice brachte sie nicht weiter. Am Ende habe sie den Laden verlassen müssen. Ohne gefüllte Einkaufstüten. "Im Auto brach ich in Tränen aus und schämte mich in Grund und Boden, zumal mir im Laden einige Kunden begegnet waren, die ich kenne."

Das sagt Rossmann zu den Vorwürfen

Die Frauenzeitschrift "Brigitte" hakte bei der Drogeriemarktkette nach. Laut Rossmann sei die Frau eine nachweisliche "dm-Ankäuferin" gewesen, die zwei komplett gefüllte Einkaufswagen habe kaufen wollen, berichtet "Brigitte". Recherchen des "Focus" zeigen, dass dm gezielt Mitarbeiter in Filialen der Wettbewerber schicken, um dort Sonderangebote im großen Stil aufzukaufen - damit diese dann in den eigenen dm-Geschäften wieder ins Regal gestellt werden können. Laut einer internen Anweisung der dm-Zentrale in Karlsruhe an die rund 1800 Filialen in Deutschland sollten Mitarbeiter "strategisch relevante Aktionsartikel bei Wettbewerbern" einkaufen. 

Rossmann gegen dm-Mitarbeiterin

Für Rossmann seien diese Aufkäufer "eine erhebliche Belastung für viele unsere Mitarbeiter, die vor leeren Regalen stehen und verärgerten Kunden erklären müssen, warum die Rossmann-Werbeware offensichtlich nicht reicht", zitiert "Brigitte" das Unternehmen. Außerdem widerspricht Rossmann der Darstellung. Die Mitarbeiter in der Rossmann-Filiale hätten sich "absolut korrekt und höflich verhalten". Beleidigungen oder gar Demütigungen habe es nicht gegeben.

Giannina Zentrich weist den Vorwurf des Weiterverkaufs der Ware von sich. Sie habe einkaufen wollen,"ohne böse Hintergedanken, nicht um einen weiteren Verkauf damit zu tätigen."

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kg
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(